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Nach Befragung im US-Kongress - Trump nach Mueller-Rede gelassen

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Stundenlang steht Robert Mueller im US-Kongress Rede und Antwort. Die Schlüsse danach gehen weit auseinander. Trump gibt sich triumphal, doch die Demokraten lassen nicht locker.

Donald Trump, Präsident der USA.
Donald Trump, Präsident der USA.
Quelle: Carolyn Kaster/AP/dpa

Nach der Aussage von Ex-Russland-Sonderermittler Robert Mueller vor dem Kongress kommen US-Präsident Donald Trump und die Demokraten zu unterschiedlichen Schlüssen. Trump gab sich nach der Befragung triumphierend. Mueller habe eine denkbar schlechte Figur gemacht.

Die Demokraten dagegen werteten die Aussagen als Beleg für Trumps Fehlverhalten und als Auftrag für weitere Untersuchungen. Mueller hatte mehrfach betont, dass Trump durch seine Ermittlungen nicht entlastet wurde.

Trump: Mueller hat "lausigen Job" gemacht

Trump hielt dagegen, es liege überhaupt nicht in Muellers Macht, ihn von Vorwürfen freizusprechen, dazu habe dieser gar nicht das Recht. Mueller habe die faulen Ermittlungen und die "Hexenjagd" gegen ihn in keiner Weise verteidigen können, sagte Trump weiter. "Robert Mueller hat einen lausigen Job gemacht", spottete er. "Wenn man sich das Internet anschaut, war das einer der schlechtesten Auftritte in der Geschichte unseres Landes." Es sei ein "verheerender" Tag für die Demokraten.

Mueller hatte dem Kongress am Mittwoch etwa sieben Stunden Rede und Antwort gestanden: zunächst im Justiz-, danach im Geheimdienstausschuss des Repräsentantenhauses. Viele Fernsehsender übertrugen den mit Spannung erwarteten Auftritt live. Der 74-Jährige wirkte dabei an manchen Stellen fahrig und nervös und sagte auf diverse Nachfragen, dass er keine Angaben machen könne. Mehrere Republikaner gingen Mueller bei ihren Fragen hart an. Inhaltlich hielt sich Mueller an seinen Ermittlungsbericht und platzierte erneut zahlreiche Botschaften, die für Trump höchst unangenehm sind und den Präsidenten in keinem guten Licht erscheinen lassen.

Mehr zu Mueller vor dem US-Kongress lesen Sie hier:

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Lange war sein Auftritt erwartet und von den demokratischen Abgeordneten erkämpft worden. An diesem Mittwoch sollte es soweit sein. Doch viel Neues erzählte Robert Mueller nicht.

von Ines Trams, Washington
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