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Nach Beleidigung von Rüdiger - Regierung will Rassismus bekämpfen

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Der deutsche Nationalspieler Antonio Rüdiger wurde bei einem Premier-League-Spiel rassistisch beschimpft. Nun will sich die britische Regierung dieses Problems annehmen.

Antonio Rüdiger während des Spiels. Archivbild
Antonio Rüdiger während des Spiels. Archivbild
Quelle: Nick Potts/PA Wire/dpa

Nach den rassistischen Beleidigungen gegen Chelsea-Profi Antonio Rüdiger hat die britische Regierung die Zusammenarbeit mit dem englischen Fußballverband und der Premier League angekündigt. "Natürlich müssen die Fußballverbände mehr tun, um dieses Problem zu lösen. Wir sind entschlossen, mit ihnen zusammenzuarbeiten und es aus der Welt zu schaffen", sagte ein Sprecher von Premierminister Boris Johnson am Montag.

"Rassismus ist in allen Lebensbereichen völlig inakzeptabel", teilte Innenministerin Priti Patel mit. Bei solchen Taten könne eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten und ein zehnjähriges Stadionverbot drohen. Der deutsche Nationalspieler war beim Spiel Chelsea gegen Tottenham mehrfach von Fans rassistisch beleidigt worden.

Tottenham kündigte bereits am Sonntagabend Untersuchungen an. "Jede Form von Rassismus ist völlig inakzeptabel und wird in unserem Stadion nicht toleriert", schrieb der Verein auf seiner Internetseite. Als Maßnahmen kündigte der Club Stadionverbote an.

Tottenham ist eigentlich bekannt für seine jüdische Identität. Eine Flagge Israels ist im Stadion bei den Heimspielen immer zu sehen. Chelsea-Fans hatten im letzten Jahr mit rassistischen Beschimpfungen gegen Stürmer Raheem Sterling von Manchester City für Empörung gesorgt.

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