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Johnson droht mit hartem Bruch

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Nach Brexit-Übergangsphase - Johnson droht mit hartem Bruch

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Großbritannien will nach dem Brexit ein umfassendes Freihandelsabkommen. Weil die EU dieses aber an Bedingungen knüpft, schlägt Premierminister Boris Johnson einen scharfen Ton an.

Boris Johnson hält eine Rede.
Boris Johnson hält eine Rede.
Quelle: Frank Augstein/AP/dpa

Der britische Premierminister Boris Johnson will die Beziehung zur EU nach Ablauf der Brexit-Übergangsphase notfalls ohne Freihandelsabkommen ausgestalten. Das sagte Johnson bei einer Rede vor Geschäftsleuten und Botschaftern in London.

"Wir wollen einen umfassenden Freihandelsvertrag ähnlich zu dem Kanadas", sagte er. Großbritannien werde sich auf keinen Fall vertraglich auf die Einhaltung von EU-Standards bei Umweltschutz, Arbeitnehmerrechten und staatlichen Wirtschaftshilfen festlegen lassen.

Es gebe für Großbritannien genauso wenig Grund, wegen eines Freihandelsabkommens die Regeln der EU in Kauf zu nehmen wie andersherum, so Johnson. «Großbritannien wird die höchsten Standards in diesen Bereichen beibehalten, besser in vielerlei Hinsicht als die der EU - ohne den Zwang eines Vertrags, und es ist elementar, das jetzt zu betonen», sagte der britische Premier. Das Wort Brexit vermied er während der Rede vollständig.

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