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Mehr Insolvenzen in der Landwirtschaft

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Nach Dürresommer 2018 - Mehr Insolvenzen in der Landwirtschaft

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Immer mehr Agrarbetriebe mussten 2019 Involenz anmelden. Hauptgrund ist die Dürre 2018 und ihre Folgen.

Ein Traktor fährt über einen trockenen Acker. Archivbild
Geringere Erlöse und höhere Kosten belasten die Bauern
Quelle: Patrick Pleul/zb/dpa

Nach der starken Dürre im Sommer 2018 sind in diesem Jahr mehr landwirtschaftliche Betriebe in die Insolvenz geraten als noch im Vorjahr. Zwischen Januar und Oktober meldeten 114 Unternehmen Zahlungsunfähigkeit an, teilte die Wirtschaftsauskunftei Crif Bürgel mit. Dies seien 23,9 Prozent mehr als noch im vergangenen Jahr. Damals hatten sich 92 Betriebe insolvent gemeldet.

Laut Crif Bürgel-Chefin Ingrid Riehl seien geringere Erlöse und höhere Kosten infolge der Dürre die Hauptgründe für den Anstieg der Insolvenzen.

Nothilfe für Betroffene

Riehl sprach von einem "sprunghaften Anstieg" und erklärte: "Da in den Insolvenzstatistiken vor allem die Vergangenheit abgebildet wird, sie gewissermaßen ein Blick in den Rückspiegel sind, sind die Auswirkungen aus dem letzten Sommer erst jetzt sichtbar."

Nach Angaben des Bundesagrarministeriums waren betroffenen Bauern bis Mitte August 228 Millionen Euro staatliche Nothilfe ausgezahlt worden. Die Hilfe sei von Landwirten gut angenommen worden, das Volumen sei ausreichend gewesen.

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