Wetter bleibt die ganze Woche unbeständig

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Stürmische Tage - Wetter bleibt die ganze Woche unbeständig

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Sturmtief "Eberhard" hat in vielen Teilen Deutschlands gravierende Schäden hinterlassen. Viel Zeit zur Erholung gibt es nicht, denn das nächste Tief ist schon auf dem Weg.

Umgestürzter Baum auf Bahn-Oberleitung bei Dormagen
Umgestürzte Bäume waren am Sonntag keine Seltenheit.
Quelle: dpa

Nach dem Durchzug von "Eberhard" bleibt es in Deutschland vorerst stürmisch: "Weitere Sturmtiefs werden in dieser Woche erwartet", sagte Meteorologe Marco Manitta vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Montag in Offenbach. Bis zum Wochenende werde es "windig bis stürmisch bleiben, teils mit Regen", sagte der Meteorologe. "Das unbeständige Wetter setzt sich fort."

Nach "Dragi" und "Eberhard" kommt "Franz"

Nach "Dragi" und "Eberhard" greifen am Dienstag die Ausläufer von Sturmtief "Franz" auf Deutschland über. Dabei können teilweise starke bis stürmische 60 bis 70 Stundenkilometer, an der Nordseeküste auch Sturmböen von bis zu 85 Stundenkilometern auftreten. Am Mittwoch droht in der Mitte und im Norden erneut Sturm - vereinzelt werden auch schwere Sturmböen erwartet.

Kurze Wetterberuhigung am Dienstagmorgen

Im Verlauf der Nacht zu Dienstag lässt der Wind zunächst ein wenig nach. Auch der Schneefall, der am Montag in einigen Teilen Deutschlands wütete, geht im Laufe der Nacht zurück. "Morgen früh gibt es dann eine kleine Wetterberuhigung", sagt ZDF-Wetterexpertin Christa Stipp. Später am Dienstag zieht dann aber neuer Regen aus Nordwesten auf und auch der Schnee kann sich in Lagen ab 500 Meter zurück melden.

Vielerorts gab es Starkregen und Sturmböen.
Auch in den kommenden Tagen ziehen immer wieder dunkle Regenwolken über Deutschland auf.
Quelle: Julian Stratenschulte/dpa

Mittwochnacht zieht dann ein neues Sturmtief von Westen nach Osten auf. Auf den Bergen kann es dabei zu schweren Sturmböen von bis zu 100 Stundenkilometern kommen. Im Laufe des Mittwochs kommt es im Nordwesten Deutschlands auch im Flachland verbreitet zu Sturmböen, die von Gewittern begleitet werden können. In weiteren Teilen Deutschlands zeige sich der Regen in den kommenden Tagen weiterhin "kurz und knackig", so Stipp. Das Schauerwetter von Sonntag wird sich also noch die ganze Woche weiter hinziehen.

Winterreifen noch nicht abziehen

Obwohl die Temperaturen in den kommenden Tagen tagsüber mit vier bis zehn Grad Celsius im Plusbereich liegen, rät Christa Stipp dazu, die Winterreifen am Auto noch nicht zu wechseln. "Heute Nacht liegen die Temperaturen nah an den null Grad Celsius", so Stipp. Durch den Schnee und den Regen von heute könne es deshalb zu Glättegefahr auf den Straßen kommen. Der Reifenwechsel sollte also auch in diesem Jahr bis Ostern warten.

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