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Türkischer Botschafter einbestellt

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Nach Erdogan-Kritik an Macron - Türkischer Botschafter einbestellt

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Kurz vor dem Nato-Gipfel fordert der türkische Präsident Frankreichs Staatschef auf, seinen "Hirntod" untersuchen zu lassen. Paris reagiert mit diplomatischen Konsequenzen.

Emmanuel Macron und Recep Tayyip Erdogan. Archiv
Emmanuel Macron und Recep Tayyip Erdogan. Archiv
Quelle: Lefteris Pitarakis/AP/dpa

Nach einem verbalen Angriff des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan auf Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron kündigte Paris an, den türkischen Botschafter zu einem Gespräch ins Außenministerium einzubestellen. Was Erdogan gesagt habe, sei keine Erklärung, sondern eine Beschimpfung.

Erdogan hatte Macron vorgeworfen, eine "kranke Ideologie" zu verfolgen, weil dieser die Nato als hirntot bezeichnet hatte. "Lassen Sie erstmal Ihren Hirntod überprüfen", forderte er in Richtung Macron.

Was passiert ist:

Recep Tayyip Erdogan (l) und Emmanuel Macron.

Vor Nato-Gipfel in London -
Erdogan attestiert Macron Hirntod
 

Erdogan und Macron werden vor Beginn des Nato-Gipfels mit Bundeskanzlerin Merkel und dem britischen Premierminister Johnson zusammentreffen. Die Begegnung könnte frostig werden.

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