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Nach Gaucks Toleranz-Aufruf - Weidel fordert breitere Debatte

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Ex-Bundespräsident Gauck forderte zuletzt, die Union solle sich um politisch heimatlose Konservative kümmern. AfD-Fraktionschefin Weidel lobt den Beitrag und kritisiert die CDU.

Alice Weidel ist Chefin der AfD-Bundestagsfraktion. Archivbild
Alice Weidel ist Chefin der AfD-Bundestagsfraktion. Archivbild
Quelle: Uli Deck/dpa

Obwohl er Kritik an ihrer Partei geübt hat, findet AfD-Fraktionschefin Alice Weidel den Toleranz-Aufruf von Ex-Bundespräsident Joachim Gauck richtig. Seine Aussage, man müsse eine "erweiterte Toleranz in Richtung rechts" zeigen, hätte eine "breitere Debatte" verdient gehabt, so Weidel.

CDU-Reaktionen wie die von Daniel Günther zeigten aber, dass in der CDU keine Diskussion über eine konservativere Politik möglich sei. Günther hatte die AfD zuletzt als "Bedrohung für Deutschland" bezeichnet. "Die Schnittmengen der AfD mit der "Daniel-Günther-CDU" sind in der Tat sehr klein und das ist auch gut so", reagierte Weidel auf seine Aussagen.

Bundespräsident Gauck hatte in einem Interview mit dem "Spiegel" für eine "erweiterte Toleranz in Richtung rechts" geworben. Die Union forderte er auf, sich um politisch heimatlose Konservative zu kümmern. Auf die Frage, ob er sich mit AfD-Chef Alexander Gauland auf ein Podium setzen würde, antwortete er: "Eher nicht. Dafür habe ich nicht genug Achtung vor Herrn Gauland. Ich kann nicht tolerieren, dass er sich von extrem Rechten unterstützen lässt."

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