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Nach Hymnenstreit - Kaepernick mit Millionen-Vertrag

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Vor gut zwei Jahren löste der Football-Quarterback Kaepernick einen Skandal mit seinem Protest aus. Nun erhält er einen hoch dotierten Werbevertrag.

NFL-Spieler Kaepernick kniet während der Hymne. Archivbild
NFL-Spieler Kaepernick kniet während der Hymne. Archivbild Quelle: Ted S. Warren/AP/dpa

Der Ex-Football-Quarterback Colin Kaepernick, der die Nationalhymnen-Proteste im US-Sport ausgelöst hatte, ist Teil der neuesten Werbekampagne von Nike. Der amerikanische Sportartikelhersteller bewirbt mit dem Athleten das 30. Jubiläum des Markenmottos "Just Do It" (Mach es einfach).

Kaepernick postete ein Foto von sich in den sozialen Medien mit dem Werbeschriftzug: "Glaube an etwas, auch wenn das heißen sollte, alles andere zu opfern".

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Kaepernick kniete gegen Rassismus

Kaepernick polarisiert in den USA wie kaum ein anderer Sportstar: In der Spielzeit 2016/17 hatte er mit einer provozierenden Geste für Aufsehen gesorgt. Vor Spielen der National Football League (NFL) ging er beim Abspielen der Nationalhymne aus Protest gegen Polizeigewalt und Rassismus in den USA auf die Knie. Seit Januar 2017 bestritt er daraufhin keine Partie mehr und wartet seit seinem Abschied von den San Francisco 49ers im März 2017 vergeblich auf ein neues NFL-Angebot.

Für Nike ist die Zusammenarbeit mit Kaepernick nicht ohne Risiko: Der Sportartikel-Hersteller ist einer der Hauptausstatter der NFL-Teams. Wütende Reaktionen auf die Entscheidung ließen nicht lange auf sich warten. In sozialen Medien sind Videos im Umlauf, die US-Bürger beim Verbrennen ihrer Nike-Artikel zeigen. "Ich als Amerikaner kann euer Unternehmen nicht länger unterstützen", schrieb ein User bei Twitter und warf drei Paar Turnschuhe in den Kamin. Einem Bericht des TV-Senders ESPN zufolge hielt Nike auch nach den Kontroversen an Kaepernick fest. "Wir glauben, dass Colin einer der inspirierendsten Athleten dieser Generation ist", wurde Nikes Vizepräsident Gino Fisanotti in dem Bericht zitiert.

Kaepernick geht gegen die NFL mit juristischen Mitteln vor. Er wirft den Liga-Verantwortlichen vor, systematisch seine Karriere zu sabotieren.

NFL-Spieler im Visier von Trump

Mit seinem Hymnen-Protest löste Kaepernick eine Bewegung aus, zahlreiche Spieler übernahmen die Geste. Die Liga kommt seither nicht zur Ruhe. US-Präsident Donald Trump attackierte die meist afroamerikanischen Football-Stars scharf, die aus Protest gegen Rassismus die US-Hymne boykottierten und sich weigerten, während der Hymne vor dem Spiel aufzustehen.

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Die US-Hymne wird traditionell vor jedem Spiel in den USA gespielt; Spieler und Zuschauer stehen dabei normalerweise und halten die rechte Hand aufs Herz. Wenn es nach dem Präsidenten geht, soll das auch so bleiben, wie er im August in einem Tweet nochmals klarstellte:

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