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Fünf Menschen leicht verletzt - ICE-Brand: Strecke Köln-Frankfurt gesperrt

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Bei dem Feuer in einem ICE-Zugteil in Rheinland-Pfalz sind Menschen leicht verletzt worden. Etwa 500 Fahrgäste wurden in Sicherheit gebracht. Die Bahnstrecke wurde gesperrt.

Am Morgen hat ein Wagen eines ICE in der Nähe von Montabaur auf der Strecke von Köln nach Frankfurt aus bisher ungeklärter Ursache Feuer gefangen. 500 Fahrgäste wurden evakuiert, Verletzte gab es keine. Auch die A3 musste zeitweise gesperrt werden.

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Der Brand des ICE auf der Schnellstrecke zwischen Frankfurt und Köln ist gelöscht. Ein Wagen des betroffenen Zuges sei komplett ausgebrannt und zerstört, teilte eine Sprecherin der Bundespolizei in Koblenz mit. Das Feuer sei auch auf einen weiteren Wagen übergeschlagen.

Nach Angaben der Autobahnpolizei soll in Kürze auf der A3 auch in Richtung Frankfurt wieder einer von drei Fahrstreifen freigegeben werden. Weitere Details sollen bei einer Pressekonferenz in Dierdorf bekanntgegeben werden.

Fernzüge umgeleitet

Warum der letzte Zugteil in Höhe der Ortschaft Dierdorf nahe Montabaur am Freitag in Brand geriet, war zunächst noch unklar. Nach Angaben der Bundespolizei in Koblenz brachten die Rettungskräfte 510 Menschen aus dem Zug. Die Passagiere kamen in ein nahe gelegenes Gemeindehaus, nach Angaben der Deutschen Bahn wurden sie mit Bussen dorthin gebracht. Fünf Menschen wurden leicht verletzt..

Die Bahnstrecke zwischen Siegburg und Montabaur wurde gesperrt. Die Fernzüge zwischen Köln und Frankfurt werden über die alte Rheinstrecke über Mainz und Koblenz umgeleitet, wie die Bahn online mitteilte, und führen deshalb 80 Minuten länger. Pendler müssten mit Zugausfällen und Verspätungen rechnen. Aufgrund der Rauchentwicklung und der Löscharbeiten war zudem die viel befahrene A3 zwischen Dierdorf und Ransbach-Baumbach zunächst in beide Richtungen gesperrt und am Vormittag dann zumindest in Fahrtrichtung Köln wieder freigegeben worden.

Feuerwehr bei Löscharbeiten am ICE Köln-Frankfurt
Die Fernzüge werden erst einmal über die alte Rheinstrecke umgeleitet. Verzögerung: 80 Minuten. Quelle: reuters

Bahn will Ticketpreise erstatten

Die Dauer der Sperrung sei noch nicht absehbar, da der betroffene Zug derzeit noch untersucht werde. Nach Freigabe der Einsatzkräfte sollten sich Fachleute der Bahn einen Überblick über die entstandenen Schäden an den Gleisen, der Oberleitung und der Signaltechnik verschaffen und mit den Aufräumarbeiten beginnen. Hilfsloks und Kranzüge stünden schon bereit.

Die Bahn erklärte überdies, "Reisenden des ICE 511 selbstverständlich den Ticketpreis komplett erstatten und für beschädigtes Gepäck aufkommen" zu wollen. Für alle Reisenden auf der Strecke Köln-Rhein/Main sei auch die Zugbindung für Spar- und Supersparpreise aufgehoben.

Ein ausgebrannter Waggon des ICE Köln-Frankfurt
Die Zugbindung auf der Strecke Köln-Rhein/Main ist für alle Fahrgäste aufgehoben. Quelle: reuters
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