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Nach Konflikt im Schwarzen Meer - EU setzt Russen auf Sanktionsliste

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Acht weitere Russen stehen nun auf der Sanktionsliste der EU. Sie sollen an der jüngsten Eskalation des Ukraine-Konflikts beteiligt gewesen sein.

Schiff liegt im Hafen von Mariupol am Asowschen Meer. Symbolbild
Schiff liegt im Hafen von Mariupol am Asowschen Meer. Symbolbild
Quelle: Efrem Lukatsky/AP/dpa

Die EU hat weitere russische Geheimdienstler, Militärs und Grenzschützer auf ihre Sanktionsliste gesetzt. Den insgesamt acht Personen werde vorgeworfen, Mitverantwortung für die jüngste Eskalation des Ukraine-Konflikts zu tragen, teilte die Vertretung der Mitgliedstaaten mit.

Dabei sei "ohne jede Rechtfertigung militärische Gewalt" angewendet worden. Die russische Küstenwache hatte drei ukrainische Marineboote gewaltsam an der Fahrt durch die Meerenge von Kertsch ins Asowsche Meer gehindert.

Für alle gelten EU-Einreisesperren

Bei den nun in die Sanktionsliste aufgenommenen Amtsträgern handelt es sich nach EU-Angaben um den Leiter und den stellvertretenden Leiter der Grenzsicherungsabteilung des Inlandsgeheimdienstes für die "Republik Krim und Sewastopol" sowie drei befehlshabende Offiziere von russischen Grenzpatrouillenschiffen und eines U-Boot-Abwehrschiffs.

Zudem wurden zwei Dienststellenleiter russischer Kontrollpunkte sowie ein Kommandant der russischen Streitkräfte gelistet. Für alle Personen gelten nun EU-Einreisesperren und in der EU vorhandene Vermögenswerte werden eingefroren.

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