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Nach Massaker in Las Vegas - USA: Diskussion um Dauerfeuer-Vorrichtungen

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Nach dem Massaker von Las Vegas ist in den USA abermals die Debatte um schärfere Waffengesetze entflammt. Dauerfeuer-Vorrichtungen könnten verboten werden. Selbst die einflussreiche Waffenlobby weicht ihre Position auf. Bislang hatte sie ähnliche Initiativen gemeinsam mit den Republikanern blockiert.

Drei Tage nach dem Massaker von Las Vegas hat US-Präsident Trump Überlebende und Helfer der Tragödie getroffen. Dabei würdigte er den Einsatz der Polizei und den Mut vieler Opfer, die anderen trotz eigener Verletzungen geholfen hätten.

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Die von dem Todesschützen von Las Vegas verwendeten Dauerfeuer-Vorrichtungen könnten verboten werden. US-Präsident Donald Trump sagte bei einem Treffen mit Militärführern im Weißen Haus, seine Regierung überprüfe, ob die Vorrichtungen verboten werden sollten. Das Thema werde in der nächsten Zeit angegangen, so Trump. Auch die republikanische Parteiführung und die Waffenlobby-Gruppe NRA zeigten sich bereit, über die Legalität der Vorrichtung zu sprechen.

NRA gegen weitere Einschränkungen

"Wir sind auf jeden Fall offen für diese Diskussion", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Huckabee Sanders. Sie begrüße, dass auch die NRA dieser Meinung sei. Die Waffenlobby erklärte, die Vorrichtungen sollten zusätzlichen Auflagen unterliegen. Die zuständigen Bundesbehörden sollten prüfen, ob sie überhaupt mit dem Gesetz im Einklang stünden.

Die Stellungnahme der NRA kam relativ überraschend, stemmt sie sich doch normalerweise gegen jeden kleinen Schritt, der den Waffenbesitz in den USA negativ beeinflussen könnte. Eine weitere Verschärfung des Waffenrechts lehnte die NRA aber ab. "Gesetzestreuen Amerikanern auf Grundlage eines Verbrechens durch einen Verrückten die Waffen zu verbieten, wird nicht dazu beitragen, zukünftige Angriffe zu verhindern", hieß es in der Erklärung.

Republikaner blockieren Initiativen

Die Dauerfeuer-Vorrichtung, die auch Stephen P. am Sonntagabend in Las Vegas benutzte, macht aus halbautomatischen vollautomatische Waffen, die eigentlich per Gesetz verboten sind. Dadurch konnte der Schütze viel mehr Schüsse abgeben - bis zu 800 Schüsse pro Minute.
Der republikanische Vorsitzende im Repräsentantenhaus, Paul Ryan, sagte dem Sender MSNBC er sei offen für ein Verbot. "Das ist definitiv etwas, das wir prüfen sollten." Für gewöhnlich standen Republikaner und die Waffenlobby eher für eine Beibehaltung der bisherigen Waffenrechte ein. So blockierten sie beispielsweise ein Gesetz zur Hintergrund-Überprüfung für Waffenträger, nachdem 2012 in einer Grundschule im US-Staat Connecticut mehrere Kinder erschossen wurden. Auch nach dem Massaker in einem Nachtclub für Homosexuelle in Orlando änderte sich nichts.

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