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Nach Streit mit Präsidenten - Kubas Ärzte verlassen Brasilien

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Kuba holt mehrere Tausend Ärzte und Pfleger heim, die für eine Grundversorgung der Brasilianer gearbeitet hatten.

Training für kubanische Ärzte (Archiv).
Training für kubanische Ärzte (Archiv).
Quelle: Eraldo Peres/AP/dpa

Nach einem Streit zieht Kuba seine ersten Mediziner aus Brasilien ab. Alle 8.300 Ärzte und Pfleger sollen das Land verlassen, teilte die panamerikanische Gesundheitsorganisation mit.

Das Programm von 2013 sollte die Versorgung verbessern. Dem Abzug der Mediziner ging ein Streit mit dem künftigen brasilianischen Präsidenten Bolsonaro voraus. Er wollte direkte Verträge. Das akzeptierte Kuba nicht. Für Havanna ist der Ärzte-Deal mit 8,8 Mrd. Euro pro Jahr die wichtigste Einnahmequelle.

Das Programm "Mehr Ärzte" wurde 2013 von der brasilianischen Regierung ins Leben gerufen. Mit Hilfe kubanischer Mediziner sollte die Gesundheitsversorgung der brasilianischen Bevölkerung verbessert werden. Zu Beginn waren mehr als 11.000 kubanische Ärzte und Pfleger im Einsatz.

Wie Jair Bolsonaro brasilianischer Präsident geworden ist, erfahren Sie hier.

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