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Tödliche Messerattacke - Ein Tatverdächtiger in Chemnitz kommt frei

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Nach der tödlichen Messerattacke in Chemnitz kommt einer der Tatverdächtigen aus der Untersuchungshaft frei, der zweite wird jedoch weiter festgehalten.

Kerzen und Blumen am Tatort in Chemnitz, aufgenommen am 30.08.2018
Kerzen und Blumen am Tatort in Chemnitz Quelle: reuters

Rund drei Wochen nach der Tötung des Deutsch-Kubaners Daniel H. in Chemnitz wird einer der beiden festgenommenen Tatverdächtigen aus der Untersuchungshaft entlassen. Dies teilte sein Anwalt Ulrich Dost-Roxin auf seiner Internetseite mit. Die Staatsanwaltschaft in Chemnitz bestätigte dies inzwischen.

Anwalt: U-Haft "ohne jeden Tatverdacht"

Die Aufhebung des Haftbefehls sei überfällig gewesen, so der Anwalt. Sein Mandant, der 22-jährige Yousif A., habe "ohne jeden Tatverdacht" mehr als drei Wochen in Untersuchungshaft verbringen müssen.

Yousif A. soll aus dem Irak stammen. Allerdings hat das Bundesinnenministerium Zweifel an der Identität geäußert.

Zweiter Tatverdächtiger bleibt in U-Haft

Der zweite Asylbewerber, der aus Syrien stammen soll, bleibt jedoch weiterhin in U-Haft. Das Amtsgericht lehnte den Antrag auf Aufhebung des Haftbefehls gegen den 23-jährigen ab, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Chemnitz sagte.

Nach einem dritten Tatverdächtigen, einem Iraker, wird weiterhin gefahndet.

In Chemnitz war am 26. August am Rande eines Stadtfestes ein 35-jähriger Mann erstochen worden. Danach war es zu Demonstrationen und Aufmärschen rechter Gruppen gekommen.

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