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Nach Treffen in Bangladesch - Papst nennt Rohingya beim Namen

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Papst Franziskus hat sich in Bangladesch mit Rohingya-Flüchtlingen getroffen. Anschließend nannte er die verfolgte Minderheit aus Myanmar erstmals beim Namen.

Papst Franziskus traf in Bangladesch einige Rohingya-Flüchtlinge.
Papst Franziskus traf in Bangladesch einige Rohingya-Flüchtlinge.
Quelle: Andrew Medichini/AP/dpa

Nach Kritik an seinem zögerlichen Umgang mit dem Rohingya-Konflikt hat Papst Franziskus die muslimischen Flüchtlinge doch beim Namen genannt. Zudem bat er sie um Vergebung für die Gewalt, die ihnen angetan wurde. Nach einem Treffen in Bangladesch mit Angehörigen der verfolgten Minderheit sagte er: "Die Anwesenheit Gottes heißt heute auch Rohingya."

Von Myanmar, wo sie "Bengalen" genannt werden und keine Staatsangehörigkeit bekommen, sind Hunderttausende Rohingya nach Bangladesch geflüchtet.

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