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Bamf hebt 1,8 Prozent der Asylbescheide auf

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Nach Überprüfung - Bamf hebt 1,8 Prozent der Asylbescheide auf

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Linke und Grüne finden die Widerrufsprüfungen des Bamf überflüssig. Weil sie Angst machen. Und weil die meisten ohnehin bleiben dürfen.

Flüchtling mit einer Aufenthaltsgestattung. Archivbild
Flüchtling mit einer Aufenthaltsgestattung. Archivbild
Quelle: Arne Dedert/dpa

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hat in den ersten vier Monaten dieses Jahres die positiven Asylbescheide von rund 600 Ausländern aufgehoben. In mehr als 98 Prozent der in diesem Zeitraum abgeschlossenen 32.667 Widerrufs- und Rücknahmeverfahren blieb der Schutzstatus dagegen bestehen.

Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Frage der Grünen hervor. Die Anerkennung wurde in den meisten Fällen widerrufen, weil die Voraussetzungen dafür nicht mehr vorlagen.

Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Frage der Grünen-Abgeordneten Luise Amtsberg hervorgeht, wurde die Anerkennung als Asylberechtigter oder Flüchtling in 489 Fällen widerrufen, weil die Voraussetzungen dafür nicht mehr vorlagen. 114 Menschen verloren den Anspruch auf Schutz, weil sie im Asylverfahren falsche Angaben gemacht hatten. Die meisten Widerrufe bezogen sich auf Menschen, die beim Bamf als Syrer oder Iraker registriert sind.

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