Auch Secret-Service-Chef geht

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Nach US-Heimatschutzministerin - Auch Secret-Service-Chef geht

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Das Stühlerücken in der Trump-Administration geht weiter. Nach Heimatschutzministerin Nielsen nimmt nun auch Secret-Service-Chef Alles seinen Hut.

Nimmt seinen Hut als Chef des Secret Service: Randolph Alles.
Nimmt seinen Hut als Chef des Secret Service: Randolph Alles.
Quelle: Reuters

Nach US-Heimatschutzministerin Kirstjen Nielsen räumt auch der ihr unterstellte Direktor des Secret Service, Randolph Alles, seinen Posten. Die Sprecherin von US-Präsident Trump, Sarah Sanders, teilte mit, Alles werde in Kürze aus dem Amt scheiden.

Gründe wurden - wie schon im Fall von Nielsen - nicht genannt. Der Secret Service ist eine Strafverfolgungsbehörde, aber kein Geheimdienst. Seine Mitarbeiter sind unter anderem für den Schutz des Präsidenten und anderer Politiker zuständig.

Randolph Alles wird im Mai ersetzt

Noch am Mittwoch hatte Trump die Arbeit des Secret Service als "fantastisch" bezeichnet und betont, er könnte nicht zufriedener mit der Behörde sein. Hintergrund war das unbefugte Eindringen einer Chinesin in Trumps Wochenenddomizil Mar-a-Lago in Florida. Die Frau wurde festgenommen. Sprecherin Sanders teilte mit, Alles werde Anfang Mai von einem Karrierebeamten im Secret Service namens James Murray ersetzt. Die Personalie muss nicht vom US-Senat bestätigt werden.

"Systematisches Aussortieren" unliebsamer Mitarbeiter?

Am Wochenende hatte Donald Trump verkündet, dass Kirstjen Nielsen ausscheiden werde. Nielsen selbst kündigte an, noch bis Mittwoch im Amt zu bleiben, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Mehrere US-Medien berichteten übereinstimmend, Nielsen sei dazu gedrängt worden, den Posten niederzulegen. Der Sender CNN zitierte einen ungenannten Regierungsmitarbeiter mit den Worten, beim Heimatschutzministerium würden unliebsame Mitarbeiter "nahezu systematisch" aussortiert.

Erst am Donnerstag hatte das Weiße Haus überraschend die Nominierung von Ronald Vitiello als Direktor der Polizeibehörde ICE zurückgezogen, die ebenfalls dem Heimatschutzministerium untergeordnet ist. Trump hatte als Grund für die Entscheidung angegeben, er wolle eine härtere Richtung einschlagen. Nielsen soll Vitiello als Kandidat unterstützt haben.

Alles war seit 2017 Direktor des Secret Service

Trump hatte Alles im April 2017 als Direktor des Secret Service benannt. Alles hatte bis zu seinem Ausscheiden aus den US-Streitkräften im Jahr 2011 insgesamt 35 Jahre lang im Marineinfanterie-Korps gedient, zuletzt als Generalmajor. Danach wechselte er zur Grenzschutzbehörde CBP.

Kirstjen Nielsen und US-Präsident Donald Trump

Kirstjen Nielsen -
Trumps Heimatschutzministerin nimmt ihren Hut
 

US-Heimatschutzministerin Nielsen verlässt ihren Posten in der Regierung Trump. Spekuliert wird, der Präsident sei unzufrieden gewesen. Nielsen war für die Grenzpolitik zuständig.

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