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Nach Verzweiflungstat - Taxiräuber darf ins Gefängnis

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Normalerweise fällt einem Angeklagten ein Stein vom Herzen, wenn die Gefängnisstrafe zur Bewährung ausgesetzt wird. Nicht so bei einem ungewöhnlichen Prozess in Mönchengladbach.

Ungewöhnlicher Prozess vorm Landgericht Mönchengladbach. Archiv.
Ungewöhnlicher Prozess vorm Landgericht Mönchengladbach. Archiv.
Quelle: Marius Becker/dpa

Kein Geld, keine Arbeit, keine Wohnung - ein 52-Jähriger wollte daher einfach nur ins Gefängnis. Er wolle nicht mehr obdachlos unter der Brücke schlafen und im Gefängnis eine Fortbildung machen, sagte der Mann vor dem Landgericht Mönchengladbach.

Im April raubte er in Düsseldorf einen Taxifahrer mit vorgehaltener Schreckschusspistole aus. Später stellte er sich der Polizei. Die Richter verurteilten ihn wegen schweren Raubs zu zwei Jahren Haft. Sie verzichteten bewusst auf eine mögliche Bewährung.

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