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Untergrund senkt sich - Wohnhäuser an Bahnstrecke in Rastatt geräumt

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Der Ausbau der Rheintalbahn sorgt einmal mehr für Ärger - diesmal zwischen Karlsruhe und Baden-Baden. Denn in Rastatt - dort, wo der Tunnel die bisherige Bahnstrecke kreuzt - haben sich die Gleise gesenkt. Die Bahnstrecke musste gesperrt werden. Nun wurden sogar vier Wohnhäuser evakuiert.

Bei Bauarbeiten an einem Tunnel auf der Rheintalstrecke hat sich ein Teil des darüber liegenden Gleisbettes gesenkt. Aus diesem Grund ist die Zugstrecke zwischen Rastatt und Baden-Baden gesperrt. Ein Notverkehr mit Bussen wurde eingerichtet.

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Die Bewohner seien in Hotels untergebracht worden, sagte eine Sprecherin der Stadtverwaltung in Rastatt. Die Bahn habe die Räumung am Wochenende aus Sicherheitsgründen organisiert.

Sperrung bis 26. August - mindestens

Die auch für den Fernverkehr wichtige 20 Kilometer lange Strecke zwischen Rastatt und Baden-Baden bleibt nach Angaben der Deutschen Bahn mindestens bis zum 26. August gesperrt. Zwar sei auf der etwa 20 Kilometer langen Strecke ein Notverkehr mit Bussen eingerichtet worden, sagte ein Sprecher am Sonntag. "Das läuft stabil." Dennoch müssten Fahrgäste mit massiven Einschränkungen rechnen und mehr Zeit einplanen. Wegen zahlreicher gestrandeter Fahrgäste stellte das Unternehmen in der Nacht zum Sonntag in Karlsruhe und Offenburg Hotelzüge bereit.

Grund: Bauarbeiten am Tunnel

Wie viele Züge oder Fahrgäste von der Sperrung betroffen sind, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen. Grund für die Probleme ist nach Angaben der Bahn eine schwerwiegende technische Störung, die mit Bauarbeiten an einem Tunnel zu tun hat. Als Folge davon hätten sich Gleise gesenkt. Es werde zwar intensiv an der Behebung der Störung gearbeitet - dennoch müsse man davon ausgehen, dass die Sperrung länger dauere, hieß es bei dem Unternehmen.

Fernverkehrszüge aus dem Norden und dem Süden Deutschlands würden vorzeitig enden und wieder zurück fahren, teilte die Bahn weiter mit. Internationale Züge von und nach Paris würden nicht über Straßburg und Karlsruhe verkehren, stattdessen aber ersatzweise in Saarbrücken und Mannheim halten. Fahrgäste auf der betroffenen Strecke könnten ihre Fahrkarten für andere Züge - auch auf weitläufigen Umleitungsstrecken - nutzen oder sie ohne Gebühr zurückgeben, sagte der Bahnsprecher weiter. Ein Ersatzfahrplan ist eingerichtet.

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