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Namenssuche im Internet - Karlsruhe stärkt Rechte von Mörder

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Ein wegen Mord verurteilter Mann wehrt sich, dass bei einer Internetsuche mit seinem Namen an erster Stelle Nachrichtenberichte auftauchen. Das Verfassungsgericht gibt ihm Recht.

Außenaufnahme des Bundesverfassungsgerichtes. Symbolbild
Außenaufnahme des Bundesverfassungsgerichtes. Symbolbild
Quelle: Uli Deck/dpa

Das Bundesverfassungsgericht hat die Rechte eines Mörders im Zusammenhang mit namentlicher Medienberichterstattung gestärkt. Der Erste Senat gab einer Verfassungsbeschwerde mit einem veröffentlichten Beschluss statt.

Der Mann wehrt sich dagegen, dass Berichte eines Nachrichtenmagazins bei einer Internetsuche mit seinem Namen unter den ersten Treffern angezeigt werden. Zumutbare Vorkehrungen gegen diese Auffindbarkeit wären in Betracht zu ziehen gewesen, urteilten die Verfassungsrichter.

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