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Nationalität von Straftätern - Kriminalbeamte gegen Nennung

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Soll die Polizei immer erklären, aus welchem Land ein Tatverdächtiger kommt? Nein, sagt der Chef der Kriminalbeamten. Entscheidender seien andere Aspekte.

Sebastian Fiedler, Chef der Kriminalbeamten. Archivbild
Sebastian Fiedler, Chef der Kriminalbeamten. Archivbild
Quelle: Rolf Vennenbernd/dpa

Sebastian Fiedler, Chef des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, hält eine Nennung der Nationalität bei Tatverdächtigen nicht für sinnvoll. Viel wichtiger sei es zu erwähnen, um welches Phänomen es sich handele, also etwa Clankriminalität oder die Mafia, sagte er im DLF. Die Nationalität sollte für das Verständnis des Problems von untergeordneter Bedeutung sein.

Fiedler kritisierte, dass NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) eine Nennung fordert. Die Deutsche Polizeigewerkschaft in NRW begrüßte das hingegen.

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