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Ende der Netzneutralität in USA - Experte bleibt gelassen

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Nachdem die USA die Netzneutralität beendet hat, befürchten viele Experten negative Folgen. Infrastruktur- und Kommunikationsdienst-Experte René Arnold bleibt gelassen.

Nach dem Aus für die Netzneutralität in den USA sieht René Arnold vom Wissenschaftlichen Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste wenig Grund zur Beunruhigung. Großkonzerne wie Google und Amazon hätten bereits jetzt die Möglichkeit, Inhalte in besserer Qualität an Verbraucher zu liefern. Google beispielsweise betreibe zahlreiche eigene Infrastrukturen wie Unterseeleitungen und Rechenzentren, die beliebte Inhalte vorladen können.

Netzwerk-Kabelstecker, aufgenommen am 16.10.2014
Quelle: dpa

Am Donnerstag hatte die FCC die seit 2015 geltenden Regeln zur Netzneutralität abgeschafft. Internetprovider wie Comcast, Verizon and AT & T sind nun freigestellt, bestimmten Datenströmen Vorrang zu geben und zahlenden Kunden eine Überholspur einzurichten. Die Auswirkungen in Europa schätzt Arnold gering ein. Nach jahrelangen Diskussionen kamen die Regelungen für die Netzneutralität erst 2016 zum Tragen. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass man davon abrücken wird."

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