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Polizei setzt Tränengas ein

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Neue Ausschreitungen in Hongkong - Polizei setzt Tränengas ein

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In Hongkong gehen die Proteste an diesem Wochenende weiter. Es kommt zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und den Demonstranten.

Bereits seit 22 Wochen halten die Proteste der Demokratiebewegung in Hongkong an. Bei einer verbotenen Kundgebung ging die Polizei mit Tränengas gegen die Demonstranten vor.

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Bei neuen regierungskritischen Protesten in Hongkong ist es am Samstag zu Zusammenstößen zwischen Polizisten und Demonstranten gekommen. Die Einsatzkräfte versuchten, schon frühzeitig im Victoria Park eine Aktion von Kandidaten für die Wahl der Bezirksräte in diesen Monat aufzulösen. Im Anschluss kam es in den nahe gelegenen Straßen von Wan Chai und Causeway Bay zu Zusammenstößen, bei denen die Polizei auch Tränengas, einen Wasserwerfer und Pfefferspray einsetzte.

Radikale Aktivisten warfen Brandbomben, bauten Straßensperren, attackierten Geschäfte mit vermuteten Beziehungen zu China und warfen Scheiben am Eingang zur amtlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua ein. Die Polizei nahm Dutzende Demonstranten fest. Es war das 22. Wochenende in Folge, an dem in der chinesischen Sonderverwaltungsregion demonstriert wurde. Die Proteste sichten sich gegen die Regierung und den wachsenden Einfluss Pekings.

Nicht nur in Hongkong, auch in anderen Ländern der Welt protestieren Menschen zurzeit lautstark gegen Missstände. Wo genau, können Sie hier nachlesen:

Demonstranten in Chile am 30.10.2019

Hongkong, Libanon, Chile -
Gibt es gerade besonders viele Proteste?
 

Sie wehren sich gegen Regierungen oder fordern Unabhängigkeit: Weltweit bilden Menschen derzeit mächtige Protestbewegungen. Die Welt in Aufruhr? Protestforscher Franz erklärt's.

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