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Schwulen in Brunei droht der Tod

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Neue Gesetze in Kraft - Schwulen in Brunei droht der Tod

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In dem kleinen asiatischen Land Brunei gelten ab sofort neue drakonische Strafen etwa für homosexuellen Sex oder Diebstahl.

Eine Moschee in Brunei. Archivbild
Eine Moschee in Brunei. Archivbild
Quelle: Vincent Thian/AP/dpa

Trotz internationaler Kritik sind nun im Sultanat Brunei härtere Strafgesetze in Kraft. Homosexuellen droht in dem südostasiatischen Staat künftig die Todesstrafe. Wer gleichgeschlechtlichen Sex hat, muss damit rechnen, zu Tode gesteinigt zu werden.

Verschärft werden auch die Strafen für Diebstahl: Künftig müssen Diebe damit rechnen, dass ihnen Hände und Beine amputiert werden. Grundlage dafür ist die Scharia, die im weiten Sinne die religiösen und rechtlichen Normen im Islam regelt.

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