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Neue UN-Sanktionen - China stoppt Importe aus Nordkorea

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China hat einen Importstopp für Eisen, Meeresfrüchte, Blei, Kohle und Erze aus Nordkorea verhängt und damit die neuen UN-Sanktionen umgesetzt. China ist Nordkoreas wichtigster Handelspartner. Der Importstopp ist entscheidend für die Effizienz der Sanktionen.

Der Konflikt um Nordkorea verschärft sich weiter: Der UN-Sicherheitsrat hatte einstimmig neue Strafmaßnahmen gegen Nordkorea beschlossen. Auch China und Russland stimmten für die Sanktionen, die die weitere Entwicklung von Atomwaffen verhindern sollen.

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Die Einfuhr der Produkte aus Nordkorea sei von Dienstag an "komplett verboten", teilte das chinesische Handelsministerium mit. Neue Einfuhranträge würden nicht mehr angenommen. Die Regierung in Peking, die als wichtigster Verbündeter des international isolierten Staates gilt, setzt damit den jüngsten Sanktionsbeschluss des UN-Sicherheitsrats gegen Nordkorea um. China hatte die Verschärfung der Sanktionen durch den Sicherheitsrat unterstützt.

Nordkorea droht mit Angriff auf Guam

Der Importstopp-Ankündigung aus Peking war eine weitere Eskalation in dem Konflikt um das Raketen- und Atomprogramm Nordkoreas vorausgegangen. US-Präsident Donald Trump hatte in ungewöhnlich drastischen Worten mit einem Militäreinsatz gedroht. Pjöngjang drohte daraufhin mit einem Raketenbeschuss der Gewässer vor der Pazifikinsel Guam, auf der mehrere tausend US-Soldaten stationiert sind.

International löste diese Eskalation große Besorgnis aus, unter anderen riefen China und die Bundesregierung zur Zurückhaltung auf. Die USA werfen China vor, nicht genug Druck auf Pjöngjang auszuüben, damit das Land sein Raketen- und Atomprogramm stoppt.

Sanktionen wurden schon vor der aktuellen Krise beschlossen

Der UN-Sicherheitsrat hatte die schärferen Sanktionen bereits vor der jüngsten Eskalation am 6. August beschlossen. Die Sanktionen könnten das ohnehin bereits isolierte Nordkorea rund eine Milliarde Dollar (rund 843 Millionen Euro) an Einnahmen pro Jahr kosten. Das entspricht einem Drittel der Summe aller Ausfuhren aus Nordkorea. Die neuen Sanktionen waren als Reaktion auf den Test von zwei Interkontinental-Raketen durch Pjöngjang verhängt worden. Schon im Frühjahr hatte China von sich aus Importe von Kohle aus Nordkorea gestoppt.

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