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Nicaragua im UN-Sicherheitsrat - Haley fordert "Ende der Tyrannei"

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Der UN-Sicherheitsrat befasst sich erstmals mit der Lage in Nicaragua. US-Botschafterin Nikki Haley findet deutliche Worte.

Die USA haben momentan die Präsidentschaft des Gremiums inne.
Die USA haben momentan die Präsidentschaft des Gremiums inne.
Quelle: Li Muzi/XinHua/dpa

US-Botschafterin Nikki Haley hat beim ersten Treffen des UN-Sicherheitsrats zum Konflikt in Nicaragua ein "Ende der Tyrannei" in dem Land gefordert. "Jeden Tag bewegt sich Nicaragua ein Stückchen weiter auf einem bekannten Weg - einem Weg, den zuvor auch schon Syrien und Venezuela zurückgelegt haben", so Haley. "Der Sicherheitsrat kann dabei nicht passiv zuschauen."

Das 15-Mitglieder-Gremium zeigte sich bei dem Thema jedoch nicht geschlossen. Nicaragua kommt seit Mitte April nicht zur Ruhe.

Eine geplante Sozialreform der Regierung unter dem autoritären Präsidenten Daniel Ortega hatte Proteste entfacht. Obwohl die Reform zurückgezogen wurde, kam es weiterhin zu Demonstrationen. Regierungsnahe Schlägertrupps griffen die Demonstranten an, seither eskaliert die Lage immer weiter. Mehrere Hundert Menschen sind bereits ums Leben gekommen. Die Regierung Nicaraguas hatte vergangene Woche eine Arbeitsgruppe des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte des Landes verwiesen. Die UN kündigten an, die Arbeit der Gruppe im Ausland fortzusetzen.

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