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Täter wohl noch im März mit Kontakt zur Szene

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Neue Hinweise im Fall Lübcke - Täter wohl noch im März mit Kontakt zur Szene

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Stephan E., Verdächtige im Lübcke-Mordfall, galt trotz rechtsextremer Vergangenheit als eher unauffällig. Nun gibt es Hinweise, dass E. die Staatsschützer getäuscht haben könnte.

Walter Lübcke war auf seiner Terrasse getötet worden. Archivbild
Walter Lübcke war auf seiner Terrasse getötet worden. Archivbild
Quelle: Swen Pförtner/dpa-POOL/dpa

Der Verdächtige im Mordfall Walter Lübcke hatte wohl noch im März 2019 intensiven Kontakt zur rechtsextremen Szene. Stephan E. habe an einem konspirativen Treffen von Neonazi-Organisationen teilgenommen, berichtete das ARD-Magazin "Monitor". Es beruft sich auf Fotos, die es mit einem Gutachter auswertete.

Innenminister Horst Seehofer (CSU) kündigte eine Prüfung der neuen Informationen an. Auch das LKA Sachsen will mögliche Kontakte des Tatverdächtigen zur Neonazi-Szene untersuchen.

Dem Bericht zufolge nahm E. am 23. März dieses Jahres an einer konspirativen rechtsextremen Veranstaltung im sächsischen Mücka teil, wo er zusammen mit Mitgliedern der neonazistischen Organisation "Combat 18" und der neonazistischen Vereinigung "Brigade 8" fotografiert wurde.

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