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Nordirland und Großbritannien - Johnson will keine Warenkontrollen

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Lange wurde gerungen, um eine harte Zollgrenze zwischen Nordirland und dem EU-Mitglied Irland zu verhindern. Der britische Premier Johnson ist von seinem Deal begeistert.

Johnson zeigt sich von seinem ausgehandelten Deal begeistert.
Johnson zeigt sich von seinem ausgehandelten Deal begeistert.
Quelle: Jacob King/PA Wire/dpa

Der britische Premierminister Boris Johnson hat Warenkontrollen zwischen Nordirland und Großbritannien nach dem Brexit ausgeschlossen. "Nordirland und der Rest des Vereinigten Königreichs sind Teil des britischen Zollgebiets und es kann keine Kontrollen in demselben Zollgebiet geben", sagte Johnson.

Bei einem Treffen mit nordirischen Unternehmern lobte er, die mit der EU erreichte Lösung sei ein "großartiger Deal" für die Region. "Sie behalten die Freizügigkeit und Zugang zum Binnenmarkt", sagte Johnson.

In Nordirland war kritisiert worden, dass mit dem von Johnson ausgehandelten Vertrag eine Zollgrenze in der Irischen See zwischen den Teilen des Königreichs entstehe. Der Abmachung zufolge soll der Landesteil künftig noch an EU-Handelsregeln gebunden bleiben, um eine harte Zollgrenze mit dem EU-Mitglied Irland und damit die Gefahr neuer Unruhen in der einstigen Bürgerkriegsregion zu vermeiden.

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