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Seoul vermeldet Einladung - Kim Jong Un lädt Südkoreas Präsidenten ein

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Weiteres Zeichen der Annäherung: Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un will den südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In treffen und hat ihn nach Pjöngjang eingeladen.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un will den südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In treffen und hat ihn nach Pjöngjang eingeladen. Moon reagierte zunächst zurückhaltend.

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Südkoreas Präsident Moon deutete die Bereitschaft an, die Einladung zu einem ersten Gipfeltreffen der beiden verfeindeten koreanischen Staaten seit mehr als zehn Jahren anzunehmen, teilte das Präsidialamt in Seoul mit. Kims jüngere Schwester Kim Yo Jong habe sie am Rande eines Treffens in Moons Amtssitz überbracht.

Moon ruft zu Dialog mit den USA auf

Moon habe geantwortet, der Norden und der Süden sollten weiter daran arbeiten, die Bedingungen zu schaffen, damit ein Gipfel stattfinden könne, sagte ein Sprecher Moons. Der Präsident habe auch zu einer schnellen Wiederaufnahme eines Dialogs zwischen den USA und Nordkorea aufgerufen.

Kims Schwester ist mit einer Delegation zu den Olympischen Winterspielen nach Südkorea gereist. Es ist das erste Mal, dass ein Mitglied der nordkoreanischen Herrscher-Familie den Süden besucht. Die Visite gilt als Zeichen dafür, dass Kim Jong Un die seit Anfang des Jahres betriebene Annäherung fortsetzen will.

Nordkorea hat zu den Spielen auch eigene Athleten geschickt. Das international isolierte Land hatte erst vor wenigen Wochen seine Beteiligung an dem sportlichen Großereignis bekanntgegeben. Damit kam Bewegung in den Konflikt zwischen den beiden Staaten, die sich offiziell weiterhin im Kriegszustand befinden. In den Monaten zuvor hatte Nordkorea immer wieder mit Raketen- und Atombombentests Besorgnis ausgelöst.

USA sehen Charme-Offensive skeptisch

Die USA sehen Pjöngjangs Charme-Offensive anlässlich der Olympischen Winterspiele mit großer Skepsis. Beobachter halten die diplomatische Initiative für einen Versuch Nordkoreas, die gegen das isolierte Land verhängten Sanktionen abschwächen zu können und das Bündnis zwischen Seoul und Washington zu schwächen.

Karte: Nord- und Südkorea
Karte: Nord- und Südkorea Quelle: ZDF

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