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DGB-Chef beklagt Tarif-Erosion

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Nur 44 Prozent im Osten - DGB-Chef beklagt Tarif-Erosion

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Immer weniger Beschäftigte in Deutschland arbeiten nach Tarifvertrag. Der DGB-Bundesvorsitzende hat eine Erklärung dafür.

Reiner Hoffmann, Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Archiv
Reiner Hoffmann, Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Archiv
Quelle: Paul Zinken/dpa

DGB-Chef Reiner Hoffmann hat die Erosion der Tarifverträge in Deutschland beklagt. Bis Anfang der 1990er Jahre seien im Westen gut drei Viertel aller Beschäftigten von Tarifverträgen erfasst gewesen. "Heute sind es nur noch 57 Prozent." In den neuen Ländern seien es nur 44 Prozent.

Ein Grund für das Absacken der Tarifbindung sei, dass nach 1989 im Osten die Tochterfirmen westdeutscher Unternehmen nicht tarifgebunden gewesen seien. Dadurch seien auch die Tarife im Westen unter Druck geraten.

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