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Nur Adoption möglich - BGH urteilt zu Leihmutterschaft

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Ein deutsches Ehepaar wünscht sich ein Kind. Eine ukrainische Leihmutter bringt es zur Welt. Der BGH urteilte nun, welche Frau offiziell die Mutter ist.

Der BGH urteile im Leihmutter-Prozess. Symbolbild
Der BGH urteile im Leihmutter-Prozess. Symbolbild
Quelle: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Eine Frau, die mit Hilfe einer ukrainischen Leihmutter ein Kind bekommen hat, kann sich auf dem deutschen Standesamt nicht als Mutter eintragen lassen. Nach deutschem Recht ist das die Ukrainerin. Das geht aus einem Beschluss des Karlsruher Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

Der Wunschmutter bleibt damit nur die Adoption (Az. XII ZB 530/17). Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten. Manche versuchen deshalb, sich ihren Kinderwunsch im Ausland zu erfüllen. So auch das Paar in dem BGH-Fall.

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