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Russland-Affäre - Trump im Umfragetief - "Nicht schlecht"

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Derart im Keller waren die Umfragewerte bei Donald Trumps Vorgängern allenfalls in der zweiten Amtszeit. Weniger als 40 Prozent der Amerikaner sind mit der Amtsführung ihres Präsidenten zufrieden, ergaben Umfragen. Gar nicht mal so schlecht, twittert dagegen Trump.

Donald Trump Junior hat zugegeben sich während des US-Wahlkampfs 2016 mit einer russischen Anwältin getroffen zu haben, um belastendes Material über Gegenkandidatin Clinton zu bekommen. Das Bekenntnis sorgt in den USA für Wirbel.

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Ein halbes Jahr nach Amtsantritt hat Donald Trump offenbar viele Bürger verprellt: In einer Umfrage von "Washington Post" und ABC äußern sich nur noch 36 Prozent der Befragten zufrieden über den US-Präsidenten. 42 waren es noch im April. Nun seien 58 Prozent der Amerikaner mit ihrem Präsidenten unzufrieden, 48 Prozent sogar "sehr", heißt es. Ähnliche Werte hätten die Demoskopen bei Barack Obama und Bill Clinton nie und bei George W. Bush allenfalls in seiner zweiten Amtszeit ermittelt.

Trump: Ziemlich ungenau

"Fast 40 Prozent" seien zu diesem Zeitpunkt nicht schlecht, reagierte Trump auf Twitter. Allerdings sei die Umfrage von ABC und "Washington Post" vor der Wahl "so ziemlich" die ungenaueste gewesen, monierte er. Die meisten Institute hatten damals mit einem Sieg von Trumps Gegnerin Hillary Clinton gerechnet.

Die Präsidentschaft des früheren Immobilienunternehmers wird von Beginn an von Vorwürfen überschattet, die Wahl könne von Russland beeinflusst worden sein. Die Regierung in Moskau hat das zurückgewiesen. Auch Trump erklärte, es habe keine Absprachen zwischen seinem Team und russischen Vertretern gegeben.

Diplomatisches Geschick vermisst

Das diplomatische Geschick des früheren Immobilienhändlers bewerteten die meisten Befragten skeptisch: Zwei Drittel gaben an, sie hätten kein oder nur wenig Vertrauen in Trumps Kompetenz bei Verhandlungen mit ausländischen Staatschefs. Insgesamt 48 Prozent gaben an, sie hätten gar kein Vertrauen in Trumps Verhandlungsgeschick gegenüber dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Innenpolitisch herrscht unter anderem wegen der Gesundheitspolitik Streit. So scheiterte ein erster Versuch, die Krankenversicherungsreform Obamacare abzuschaffen. Ob der zweite Anlauf gelingt, ist wegen des Widerstandes in den eigenen Reihen ungewiss.

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