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Öffentlicher Dienst - Warnstreiks in Bayern und NRW

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Mit Streiks wollen Gewerkschaften den Druck in den Gesprächen für Beschäftigte im öffentlichen Dienst erhöhen. Die nächste Verhandlung beginnt am 28. Februar.

Auch im Klinikum Essen wird heute die Arbeit niedergelegt.
Auch im Klinikum Essen wird heute die Arbeit niedergelegt.
Quelle: Roland Weihrauch/dpa

Im Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst haben weitere Warnstreiks in NRW und Bayern begonnen. In Köln, Bonn, Düsseldorf und Essen legten laut Gewerkschaft Verdi Mitarbeiter von Unikliniken die Arbeit nieder. Von Mittwoch an sollen Warnstreiks in Würzburg und der Oberpfalz folgen.

Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die Beschäftigten der Länder außer Hessen sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat. Die Länder haben die Forderungen als überzogen zurückgewiesen.

Warnstreiks in verschiedenen Städten

In Bayern traten etwa 120 Beschäftigte im Straßenbau, in Flussmeisterstellen und Bauämtern in den Ausstand, sagte Robert Metzger von Verdi Rosenheim. Ihm zufolge sollte die Aktion aber keine Auswirkungen auf den Verkehr haben. Auch der Winterdienst sei gewährleistet. Von Mittwoch an sollen ganztägige Warnstreiks in Würzburg und in der Oberpfalz folgen. In Würzburg sei auch die Uniklinik betroffen, und es sei eine Demonstration mit anschließender Kundgebung geplant, teilte Verdi mit. Am Donnerstag soll es auch in München Warnstreiks geben. Auch für Hamburg, Berlin und den Raum Leipzig waren Warnstreiks angekündigt worden.

Mit den Aktionen wollen die Gewerkschaften den Druck in den Gesprächen für rund eine Million Beschäftigte erhöhen. Die nächste Verhandlungsrunde ist am 28. Februar in Potsdam.

Hessen ist bei den Verhandlungen nicht mit dabei. Warum das so ist, lesen Sie hier:

Proteste vor Tarifverhandlung für den öffentlichen Dienst in Hessen (1.2.2019)

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von Florence-Anne Kälble
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