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Papst erinnert an die Hoffnung

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Osternacht in Rom - Papst erinnert an die Hoffnung

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Die Osternacht steht im Zeichen der Auferstehung Jesu Christi. Papst Franziskus ruft die Gläubigen auf, sich nicht der dunklen Seite des Lebens hinzugeben.

Osternacht im Vatikan: Papst Franziskus hält eine Kerze während der Feierlichkeiten im Petersom.
Quelle: dpa

Papst Franziskus hat in der Osternacht dazu ermuntert, sich nicht in Unzufriedenheit und Hoffnungslosigkeit zu verlieren. In seiner Predigt sagte Franziskus im Petersdom: "Wir bitten um die Gnade, nicht vom Meer der Probleme weggetragen zu werden." Ostern gebe Anlass zur Hoffnung.

Der Übergang von Tod zu Auferstehung prägt auch die Osternacht: Zu Beginn zieht der Papst mit einer Kerze in den dunklen Petersdom ein, dann entzünden die Gläubigen Kerzen. Erst dann geht das Licht an.

Papst: Hoffnung nicht begraben

"Wenn man den Gedanken zulässt, dass alles schiefgeht und dass das Schlechte nie aufhört, dann glauben wir schließlich, dass der Tod stärker ist als das Leben, und wir werden zynisch und spöttisch, krankhafte Entmutigung befällt uns", warnte der Pontifex in seiner Predigt weiter. "Stein für Stein errichten wir in uns eine Gedenkstätte der Unzufriedenheit, ein Grab der Hoffnung."

Er rief die Gläubigen auf, die Hoffnung nicht zu begraben. Die Geschichte von Jesus mache klar, dass der "Übergang von der Verschlossenheit zur Gemeinschaft, von der Trostlosigkeit zur Tröstung, von der Angst zum Vertrauen" möglich sei.

Ostern ist für Christen in aller Welt das zentrale Fest. Jedes Jahr kommen Hunderttausende Menschen über die Feiertage nach Rom. Papst Franziskus schließt die Osterfeierlichkeiten im Vatikan am Sonntag mit einer Messe auf dem Petersplatz, den nach Angaben des vatikanischen Nachrichtenportals "Vatican News" 55.000 Blumen schmücken werden. Anschließend spricht er den Segen "Urbi et Orbi". Die lateinische Formel bedeutet "Der Stadt und dem Erdkreis" und wird nur Weihnachten, Ostern und nach einer Papstwahl erteilt.

Tausende Christen zu Ostern in Jerusalem

Auch im Heiligen Land werden am Sonntag Tausende Christen aus aller Welt zu den Osterfeierlichkeiten erwartet. In der Grabeskirche in der Jerusalemer Altstadt werden mehrere Messen zelebriert. Die Kirche steht an der Stelle, wo Jesus nach christlicher Überlieferung gestorben und wieder auferstanden ist. Die Polizei befand sich bereits im Vorfeld der Feiertage in erhöhter Alarmbereitschaft.

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