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Verband fordert Freifahrten für Freiwilligendienste

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Kostenlose Bahnfahrten - Verband fordert Freifahrten für Freiwilligendienste

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Nach der Ankündigung, dass Soldaten bald kostenlos Bahnfahren dürfen, fordert der Paritätische Gesamtverband das auch für Freiwilligendienstler. Sie hätten es mehr als verdient.

ICE der Deutschen Bahn fährt in den Leipziger Hauptbahnhof ein
Der Paritätische Gesamtverband fordert Freifahrten für alle, die einen Freiwilligendienst leisten.
Quelle: dpa

Vor dem Hintergrund kostenloser Bahnfahrten für Soldaten fordert der Paritätische Gesamtverband dies auch für alle Menschen, die einen Freiwilligendienst leisten. "Wenn schon von Freifahrten gesprochen wird, sollte die Bundesregierung ihren Blick besser auf die 100.000 überwiegend jungen Menschen in den Freiwilligendiensten richten, die hier für ein Taschengeld von maximal 400 Euro im Monat echten Einsatz für unser Gemeinwesen leisten", sagte Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Diese würden "für ein Taschengeld von maximal 400 Euro im Monat echten Einsatz für unser Gemeinwesen leisten". Sie hätten eine solche Anerkennung mehr als verdient, sagte Schneider. "Und sie könnten auch materiell die Befreiung von ihren Fahrtkosten dringend brauchen."

Kritik an Regelung für Bundeswehrsoldaten

Schneider kritisierte zugleich die Regelung für die Bundeswehrsoldaten. "Wir haben keine Wehrpflichtigen mehr." Dass diese früher Freifahrten zwischen Wohnort und Kasernen bekommen hätten, sei nur sachgerecht gewesen. "Heute haben wir es allerdings mit einer Berufsarmee zu tun, und es gibt keinen wirklichen Grund, einer bestimmten Berufsgruppe das Privileg freier Bahnfahrten zu gewähren", sagte Schneider.

Soldatinnen und Soldaten in Uniform dürfen ab Januar 2020 kostenlos mit der Deutschen Bahn fahren. Die Bahn bekommt von der Bundeswehr eine pauschale Vergütung. Das Vorhaben war seit längerem von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt vorangetrieben worden. Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer griff die Forderung dann nach ihrem Amtsantritt als Verteidigungsministerin auf. Sie argumentiert, Bundeswehrsoldaten würden "Respekt und Dank" verdienen.

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