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Ecuadors Abtreibungsverbot bleibt

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Parlament lehnt Lockerung ab - Ecuadors Abtreibungsverbot bleibt

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Selbst nach einer Vergewaltigung dürfen Frauen in Ecuador nicht abtreiben. Der Protest der Frauen dagegen ist groß, doch im Parlament finden sie kein ausreichendes Gehör.

Frauenprotest gegen das Abtreibungsgesetz in Ecuador. Archivbild
Frauenprotest gegen das Abtreibungsgesetz in Ecuador. Archivbild
Quelle: Dolores Ochoa/AP/dpa

Das Parlament in Ecuador hat gegen eine Lockerung des Abtreibungsverbots gestimmt. Ein entsprechender Gesetzentwurf wurde mit knapper Mehrheit abgelehnt. Damit bleiben Schwangerschaftsabbrüche selbst nach Vergewaltigungen und bei einer Missbildung des Fötus verboten.

Bei einem Verstoß drohen zwischen sechs Monaten und zwei Jahren Haft. Abtreibungen sind nur dann erlaubt, wenn das Leben oder die Gesundheit der Mutter in Gefahr ist oder eine Frau mit geistiger Behinderung vergewaltigt wurde.

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