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Spanien - Neuer Pilger-Rekord auf Jakobsweg

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Der Jakobsweg ist beliebt. 2019 verzeichnete Spanien sogar einen Rekord. Die meisten Pilger kommen aus einem Land außerhalb Europas.

Ein Pilger auf dem Jakobsweg. Symbolbild
Ein Pilger auf dem Jakobsweg. Symbolbild
Quelle: Oscar J.Barroso/Europapress/dpa

Der spanische Jakobsweg hat 2019 erneut eine Rekordzahl an Pilgern verzeichnet. Von Januar bis Ende November hätten mehr als 344.000 Menschen ihre Pilgerurkunde erhalten. Das seien bereits mehr als im Gesamtjahr 2018, als rund 327.000 Besucher kamen. Das berichtete der spanische Radiosender Cope.

Die Behörden seien zuversichtlich, dass bis Jahresende noch die Marke 350.000 übertroffen werde, hieß es. Neben zahlreichen Amerikanern seien wieder besonders viele Deutsche, Italiener, Portugiesen und Franzosen gepilgert.

Heiliges Jahr könnte für großen Andrang sorgen

Es ist das dritte Rekordjahr in Folge: Erstmals waren 2017 mehr als 300.000 Menschen den "Camino de Santiago" gewandert. Ziel des Jakobwegs ist die Kathedrale von Santiago de Compostela in Galicien im Nordwesten Spaniens. Sie ist eine der wichtigsten Wallfahrtsstätten der Katholiken.

Das Gotteshaus wurde über einer Grabstätte errichtet, die dem Heiligen Jakob (spanisch: Santiago) zugeschrieben wird. Wenn sein Namenstag am 25. Juli auf einen Sonntag fällt, feiern die Christen ein Heiliges Jahr. Das letzte fand 2010 statt, das nächste ist 2021 - dann rechnen die Behörden mit einem besonders großen Pilgerandrang.

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