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Politbarometer Extra: Brandenburg - SPD und AfD etwa gleichauf

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Es ist offen, ob die SPD (22%) oder die AfD (21%) am Sonntag vorne liegen wird. Mit wenig Abstand zueinander folgen CDU (16,5%), Grüne (14,5%) und Linke (14%). Die FDP käme auf 5%.

Wenn schon heute in Brandenburg gewählt würde, ergäben sich die folgenden Projektionswerte für die Parteien: Die SPD käme zurzeit auf 22 Prozent (plus 1), die CDU auf 16,5 Prozent (minus 1,5), die Linke auf 14 Prozent (unverändert), die AfD auf 21 Prozent (plus 1), die Grünen auf 14,5 Prozent (plus 0,5), die BVB/Freie Wähler auf 4 Prozent, die FDP auf 5 Prozent (beide unverändert) und die anderen Parteien zusammen auf 3 Prozent (minus 1).

Bei der letzten Landtagswahl 2014 war die SPD auf 31,9 Prozent gekommen, die CDU auf 23,0 Prozent, die Linke auf 18,6 Prozent, die AfD auf 12,2 Prozent, die Grünen auf 6,2 Prozent, die BVB/Freie Wähler auf 2,7 Prozent, die FDP auf 1,5 Prozent und die anderen Parteien zusammen auf 4,1 Prozent.

Diese Projektionswerte geben lediglich das Stimmungsbild für die Parteien zum jetzigen Zeitpunkt wieder und stellen keine Prognose für den Wahlausgang dar. Grundsätzlich sind bei diesen Werten auch die statistischen Fehlerbereiche von Umfragen zu berücksichtigen, weshalb ein Scheitern der FDP an der Fünf-Prozent-Hürde nicht auszuschließen ist. In Brandenburg wissen zurzeit 39 Prozent noch nicht sicher, wen oder ob sie wählen wollen.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke stellt ein neues SPD-Plakat vor.
In Brandenburg spricht sich eine Mehrheit für den amtierenden Ministerpräsidenten Dietmar Woidke (SPD) aus.
Quelle: dpa

Gewünschter Ministerpräsident: Bei der Frage, wen man lieber als Ministerpräsidenten hätte, wird SPD-Amtsinhaber Dietmar Woidke von 57 Prozent gegenüber dem AfD-Spitzenkandidaten Andreas Kalbitz bevorzugt, für den sich zehn Prozent aussprechen. Im Vergleich mit dem Spitzenkandidaten der CDU, Ingo Senftleben, liegt Woidke mit 51 Prozent gegenüber 20 Prozent vorne.

Die Umfragen zu diesem Politbarometer Extra ...

... wurden wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 26. bis 29.8.2019 unter 1.653 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten in dem Bundesland telefonisch erhoben. Die Befragung ist repräsentativ für die dortige wahlberechtigte Bevölkerung. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent gut +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von 10 Prozent gut +/- zwei Prozentpunkte. Das nächste Politbarometer sendet das ZDF am Donnerstag, dem 5.9.2019. Weitere Informationen zur Methodik der Umfrage und zu den genauen Frageformulierungen finden Sie auch auf www.forschungsgruppe.de.

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