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Umstrittener Einsatz in Dresden - Polizei entschuldigt sich bei ZDF-Team

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Gut eine Woche nach dem Vorfall bei Dreharbeiten in Dresden hat ein Gespräch zwischen dem ZDF und dem Polizeipräsidenten stattgefunden. Die Polizei räumte Fehler ein.

Die Polizei in Dresden hat sich für das umstrittene Vorgehen gegen ein ZDF-Kamerateam entschuldigt.

Beitragslänge:
2 min
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Polizeipräsident Horst Kretzschmar erklärte nach einem Gespräch mit ZDF-Vertretern am Freitag, ihm sei "unverständlich", warum die Journalisten "so lange" festgehalten worden seien und "45 Minuten lang nicht ihrer Arbeit nachgehen konnten". Er bedauere dies "außerordentlich" und habe zugesichert, dass die Polizei den Vorgang "aufarbeiten" werde. Das komplette Statement des Polizeipräsidenten finden Sie hier.

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Das ZDF hat in dem Gespräch betont, dass die bisherige Darstellung der Polizei zu den Abläufen nicht mit den Erkenntnissen aus dem ZDF-Filmmaterial übereinstimmt. Das ZDF begrüßt, dass sich der Polizeipräsident in dem offenen Gespräch für die Art und Weise der polizeilichen Maßnahme entschuldigt hat. Hier das Statement von Ilka Brecht, Redaktionsleiterin von Frontal 21, nach dem Treffen:

Frontal21-Redaktionsleiterin Ilka Brecht - "Ein sehr offenes Gespräch"

Nach dem Zwischenfall bei Dreharbeiten in Dresden hat ein Gespräch zwischen dem ZDF und dem Polizeipräsidenten stattgefunden. Frontal21-Redaktionsleiterin Ilka Brecht äußert sich zu den Ergebnissen des Treffens.

Videolänge:
3 min
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Verhaltensgrundsätze beachten

Beide Seiten haben sich dazu bekannt, dass die in den 90er Jahren von der Innenministerkonferenz und den Medien, darunter auch das ZDF, beschlossenen "Verhaltensgrundsätze für Presse/Rundfunk und Polizei" zu beachten sind. Danach ist es die Pflicht der Polizei, auch bei Demonstrationen die Medien bei ihrer Informationsgewinnung zu unterstützen.

Für das ZDF waren die Leiterin des ZDF-Magazins Frontal 21, Ilka Brecht, der stellvertretende Justiziar Christoph Bach und der Reporter Arndt Ginzel der Einladung des Polizeipräsidenten gefolgt.

Was passiert ist

Der Hintergrund: Am 16. August wurde in Dresden am Rande einer Pegida-Demonstration ein Kamerateam, das im Auftrag des ZDF-Magazins Frontal 21 unterwegs war, eine Dreiviertelstunde lang von der sächsischen Polizei festgehalten. Ein Demonstrant hatte sich bei den Beamten beschwert, dass er gefilmt worden war. Später stellte sich heraus, dass der Mann ein Mitarbeiter des Sächsischen Landeskriminalamtes ist. Bundesweit entbrannte eine Debatte über den Polizeieinsatz und die Pressefreiheit.

Pegida Demonstration in Dresden am 16.08.2018

Polizei-Einsatz bei ZDF-Dreh - Fragen und Antworten zum Vorfall in Dresden

Der Einsatz der sächsischen Polizei gegen ein ZDF-Team schlägt weiter Wellen. Was ist genau passiert? Und: Darf ein LKA-Mann zu einer Pegida-Demonstration? Fragen und Antworten.

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