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US-Außenminister Pompeo - Gegen Iran: "Stärkste Sanktionen der Geschichte"

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Die USA wollen nach dem Ausstieg aus dem Atom-Deal mit Iran den finanziellen Druck auf das Land erhöhen. Washington werde "die stärksten Sanktionen in der Geschichte" verhängen.

Der US-Außenminister Pompeo hat die neue Iran-Strategie vorgestellt. Sollte Teheran keinen Kurswechsel vollziehen, drohte Pompeo mit den „stärksten Sanktionen der Geschichte“.

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"Wir werden beispiellosen finanziellen Druck auf das iranische Regime ausüben. Die Führer in Teheran werden keinen Zweifel an unserer Ernsthaftigkeit haben", sagte US-Außenminister Mike Pompeo in seiner ersten großen Rede seit seinem Amtsantritt im April.

Nach dem Ausstieg aus dem Atomdeal wollen die USA Iran eine Dominanz des Nahen Ostens vor allem durch finanziellen Druck verbauen. Die jüngst wieder eingesetzten Sanktionen gegen Teheran seien erst der Anfang, sagte Pompeo in Washington. Der Stachel der Sanktionen werde sehr schmerzhaft sein.

Trump kündigt Abkommen auf

US-Präsident Donald Trump hatte am 8. Mai im Alleingang den Ausstieg der USA aus dem Atomdeal erklärt. Er setzte Wirtschaftssanktionen wieder in Kraft. In dem Abkommen von 2015 verpflichtet sich die internationale Gemeinschaft, Sanktionen gegen die Islamische Republik aufzuheben. Im Gegenzug sollte ausgeschlossen werden, dass Iran Atomwaffen entwickelt.

Pompeo präsentierte am Montag eine Strategie der USA im Umgang mit Iran. Er sprach vor der konservativen Heritage Stiftung. Pompeo forderte Iran auf, seine Unterstützung der Huthi-Milizen im Jemen und der Taliban in Afghanistan sofort einzustellen. Auch solle Teheran seine Kräfte aus Syrien zurückziehen. Unter dem Schirm des Atomdeals habe Iran Stellvertreterkriege im Nahen Osten geführt. Bis heute lüge Iran über seine wahren Absichten.

Pompeo: Iran größter Finanzier von Terror

Das Land sei der größte Finanzier von Terrorismus, sagte Pompeo. "Iran darf niemals einen Freibrief haben, um den Nahen Osten zu dominieren", sagte Pompeo. Die USA wollten weiter mit Verbündeten in der Region zusammenarbeiten, um den zurückzudrängen. "Wir werden uns unermüdlich für das iranische Volk einsetzen", betonte Pompeo. Die USA wollten die Proteste gegen die Regierung in Teheran unterstützen.

"Wir müssen sicherstellen, dass Iran niemals einen Weg zu einer Atomwaffe hat", sagte Pompeo weiter. Teheran müsse Inspektoren im ganzen Land unbegrenzten Zugang zu Atomanlagen gewähren. Der Iran-Deal sei schlecht für alle Beteiligten und für die ganze Welt gewesen, sagte Pompeo. Nun verfolgten die USA ihre Ziele außerhalb dieses Abkommens weiter.

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