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Statistisches Bundesamt - Potenzieller Treibhauseffekt gesunken

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Gegenüber 2017 ist der potenzielle Treibhauseffekt der 2018 in Deutschland eingesetzten fluorierten Treibhausgase um fast 21 Prozent gesunken. So das Statistische Bundesamt.

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Die Ursache für diesen Rückgang ist der Umstieg von hochwirksam fluorierten Treibhausgasen auf solche mit niedrigerem Treibhauspotenzial nach der F-Gas-Verordnung der Europäischen Union (Verordnung (EU) Nr. 517/2014). Das teilt das Statistische Bundesamt zur UN-Klimakonferenz in Madrid mit.

Rückgang des potenziellen Treibhauseffekts um 21 Prozent

2017 lag der Einsatz der verwendeten Treibhausgase bei rund 9.390 metrischen Tonnen. Er reduzierte sich 2018 auf rund 8.036 metrische Tonnen (-14 Prozent). Gemessen in CO2-Äquivalenten sank 2018 die eingesetzte Menge von 13,8 Millionen Tonnen im Jahr 2017 auf 10,9 Millionen Tonnen. Daraus ergibt sich ein Rückgang des potenziellen Treibhauseffekts um 21 Prozent.

Klimawirksame Stoffe beeinflussen die Erderwärmung und tragen zur Klimaveränderung bei. Eine Gefährdung tritt erst mittel- bis langfristig bei der Freisetzung in die Atmosphäre auf, da diese Stoffe vorwiegend in geschlossenen Systemen, wie Klimaanlagen, verwendet werden. Sie werden deshalb auch als potenziell emissionsrelevant bezeichnet. Die einzelnen Treibhausgase haben unterschiedlich starken Einfluss auf die Klimaveränderung. Die Klimawirksamkeit von Kohlendioxid (CO2) mit einem Erwärmungspotenzial (CO2-Äquivalente) von 1 dient als Vergleichsgröße.

Am häufigsten verwendetes fluoriertes Treibhausgas 1.430 Mal klimawirksamer als CO2

Das am häufigsten verwendete fluorierte Treibhausgas in Deutschland ist R 134a (Tetrafluormethan). In einem Zeitraum von 100 Jahren trägt dieser Stoff 1.430 Mal stärker zum Treibhauseffekt bei als CO2. Rund 3 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente R134a wurden 2018 überwiegend als Kältemittel (z.B. in Klimaanlagen oder Kühlschränken) eingesetzt. Bei dieser Verwendung verminderte sich im Vergleich zu 2017 (3,9 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente) das Emissionspotenzial dieses Stoffes um rund 20 Prozent.

Für 2017 hat das Umweltbundesamt Treibhausemissionen von insgesamt 907 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten errechnet. Der Anteil fluorierter Treibhausgase daran belief sich auf 1,2 Prozent.

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