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Fußballfrauen verdienen weniger: "berechtigt"

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Sportökonom begründet Differenz - Fußballfrauen verdienen weniger: "berechtigt"

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Die deutschen Fußball-Spielerinnen bekommen für den möglichen WM-Titel 275.000 Euro weniger als die Männer. Darüber ist eine Debatte entbrannt. Ein Sportökonom verteidigt den DFB.

Die deutschen Spielerinnen jubeln nach dem 1:0 gegen China.
Die deutschen Spielerinnen jubeln nach dem 1:0 gegen China.
Quelle: David Vincent/AP/dpa

Die ungleichen Gehälter und Prämien von Männern und Frauen im Fußball werden auch durch wirtschaftliche Aspekte bestimmt. "Aus ökonomischer Sicht ist die Forderung nach gleichen Gehältern nicht berechtigt", sagte Sportökonom Frank Daumann der "Welt am Sonntag". Auslöser war die Debatte um die unterschiedlichen WM-Prämienzahlungen.

Er könne die Argumente des DFB nachvollziehen. Der Deutsche Fußball-Bund argumentierte, dass das Frauen-Team bei weitem nicht die Erlöse erziele wie das der Männer.

Daumann unterstrich, dass dieser sogenannte Gender Paygap nicht nur gesellschaftspolitische, sondern auch wirtschaftliche Ursachen habe.
"Ein Spieler kann maximal nur das verdienen, was er für den Verein auch erwirtschaftet", sagte Daumann. "Würden gleiche Gehälter gezahlt werden, wäre das eine Form der Subventionierung."

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