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Regierung fordert Bestrafung - Impfskandal in China weitet sich aus

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Nach Enthüllungen über Manipulationen bei Impfstoffen schaltet sich in China Premier Li ein.

Ein kleines Kind wird in China geimpft. Archivbild
Ein kleines Kind wird in China geimpft. Archivbild Quelle: CHINATOPIX/AP/dpa

Ein massiver Impfstoff-Skandal erschüttert China. Möglicherweise sind davon Hunderttausende Kinder betroffen. Nach Enthüllungen über die regelwidrige Produktion von Tollwut-Impfstoffen bei einem Hersteller wurden nun auch die Details weiterer Fälle bekannt.

Chinas Ministerpräsident Li Keqiang rief zu einer Untersuchung der Industrie und Bestrafung aller Verantwortlichen auf. Staatsmedien forderten, dass Lücken in der behördlichen Aufsicht geschlossen werden müssten.

Auch wurden Details weiterer Zwischenfälle mit dieser und mindestens einer anderen Firmen bekannt. So seien im Oktober 650 000 unwirksame Impfstoffe gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten (DPT) auch bei dem Hersteller Changsheng entdeckt worden, berichtete Xinhua. Der Stoff sei in der Provinz Shandong 215.184 Kindern im staatlichen Impfprogramm ab drei Monaten injiziert worden, berichtete "China Daily". "Es kann sich auf den Immunitätsschutz auswirken, aber ist keine Gefahr für die Gesundheit", schrieb die Staatsagentur Xinhua.

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