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Produktschau in Berlin - Diese Neuerungen plant die Deutsche Bahn

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Unter anderem mit neuen ICE-Sitzen und einem Chatbot will die Deutsche Bahn Verbesserungen für die Reisenden vornehmen. Welche Innovationen noch vorgestellt wurden, lesen Sie hier.

Die Deutsche Bahn hat in Berlin neue Produkt- und Servicekonzepte vorgestellt, mit denen auf die Veränderungen im Mobilitätsmarkt reagiert werden soll. Laut Berthold Huber, Vorstand Personenverkehr, wolle man die Fahrgastzahlen im Fernverkehr verdoppeln und "die Zugflotte massiv ausbauen". Dabei sollen die neu vorgestellten Innovationen helfen. Neben kleineren Änderungen im Nahverkehr wurden vor allem für den Fernverkehr Neuerungen konzipiert:

Neue Sitze in ICE 3 und ICE 4

In ICE 3 und ICE 4 soll es neue Sitze geben. Die Deutsche Bahn will 2020 mit der Modernisierung beginnen und fast 60.000 bequemere Sitze einbauen. Die neuen Modelle seien gemeinsam mit der TU Darmstadt und 600 Probanden entwickelt worden danach von 5.800 Fahrgästen getestet.

Sitz- und Rückenpolster wurden dabei optimiert und mit zusätzlichem "Memory-Schaum" ausgestattet. Das soll mehr Komfort bringen. Auch an Arm- und Kopflehne soll es Änderungen geben.

Neue Stimme an den Bahnhöfen

Damit die Ansagen am Bahnhof demnächst flüssiger und flexibler werden, setzt die Bahn auf eine sogenannte "Text-to-Speech-Technologie". Dabei werden aus einzelnen Lauten Wörter und Sätze gebildet. Das Aufzeichnen von einzelnen Wörtern wird damit überflüssig. Die neue Stimme soll schon Ende des Jahres an ersten Bahnhöfen in Deutschland zu hören sein.

Verlässlichere Reiseinformationen

Mit einem konzernweiten IT-Projekt will die Bahn den Informationsfluss mit den Reisenden verbessern. Reisendeninformationen sollen in einer zentralen Quelle abrufbar sein, der "RI-Plattform". Zug- und Haltdaten sollen mit dem System zeitgemäß für alle Kanäle verarbeitet werden.

Chatbot

Kunden sollen demnächst mit einem Chatbot kommunizieren können, der im geschriebenen Dialog bei Problemen helfen soll. Der Service soll auf der Website und im DB-Navigator verfügbar sein. Die KI-Technologie soll die bisher vorhandenen Live-Chats ergänzen und eine Verfügbarkeit rund um die Uhr gewährleisten.

Individuelle Umstiegsprognose

Mit Hilfe von Big-Data-Prognosen und digitalen Karten von den Bahnhöfen soll Reisenden individuell angezeigt werden, ob sie ihre Anschlüsse erreichen oder nicht. So können auch die Laufstrecken innerhalb des Bahnhofs berechnet werden. Dabei sei auch geplant, unterschiedliche Reisendenprofile zu berücksichtigen - also beispielsweise ob man Gepäck dabei hat oder nicht. Zusätzlich soll der genaue Weg von einem Gleis zum anderen auf einer Karte visualisiert werden.

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