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Projekt zusammen mit Mexiko - Jobs gegen Migration in Honduras

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Die Suche nach Arbeit ist für viele Menschen der Grund, ihre Heimat zu verlassen. In Honduras sollen daher kurzfristig 20.000 Stellen geschaffen werden.

Hernandez (2.v.l.)und Lopez Obrador (r) pflanzen Bäume.
Hernandez (2.v.l.)und Lopez Obrador (r) pflanzen Bäume.
Quelle: Felix Marquez/AP/dpa

Mexiko will Honduras mit einem Jobprogramm helfen, die Migration einzudämmen. Einen entsprechenden Plan präsentierten der mexikanische Präsident Andres Manuel Lopez Obrador und sein honduranischer Kollege Juan Orlando Hernandez.

Demnach sollen Menschen zum Pflanzen von Bäumen eingestellt werden. Dies ist ein Teil eines Plans, die Ursachen für Migration zu bekämpfen. Bis Ende Dezember will Mexiko Honduras dabei unterstützen, 20.000 Jobs zu schaffen.

Obrador: Menschen verlassen Dörfer nicht aus Spaß

Honduras werde nach mexikanischem Vorbild zudem für junge Studenten ein Stipendium mit einer monatlichen Hilfszahlung auflegen. "Die Menschen (...) verlassen ihre Dörfer nicht aus Spaß, sie machen es aus Not", sagte Obrador. Dies sei eine sehr wichtige Aktion, denn sie zeige, wie eine rationale, wirksame und menschliche Lösung aussehen könnte, um Migration zu reduzieren. Wie die genannten Initiativen finanziert werden sollen, verriet López Obrador zunächst nicht.

Mexiko verschärfte jüngst seine Kontrollen an den Grenzen, nachdem Washington angedroht hatte, Zölle auf die Importe zu erheben, wenn Migranten nicht stärker an die Einreise in die USA gehindert würden. Der mexikanische Außenminister Marcelo Ebrard sagte: "Mexiko und Honduras senden eine Botschaft (...). (Wir) können das erreichen, warum können die USA nicht dasselbe tun?"

Hernández: Wirtschaftliche Chancen schaffen

Hernández rief reichere Länder zur Schaffung von wirtschaftlichen Chancen in Zentralamerika und Südmexiko auf. Auf diese Wiese ließe sich die Migration aus den Regionen mindern.

Honduras ist eines der ärmsten Länder Mittelamerikas. Tausende Menschen verließen das Land in den vergangenen Monaten und versuchten, in die USA zu gelangen.

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