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Protest gegen Anklagen - Neue Ausschreitungen in Hongkong

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Hongkong kommt nicht zur Ruhe. 44 Demonstranten werden wegen "Aufruhrs" angeklagt. Das sorgt für neue Konfrontationen.

Demonstranten protestieren vor einem Gericht in Hongkong.
Demonstranten protestieren vor einem Gericht in Hongkong.
Quelle: Vincent Yu/AP/dpa

In Hongkong ist es erneut zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und Demonstranten gekommen. Mehrere Hundert Menschen versammelten sich vor einer Polizeistation, um dagegen zu protestieren, dass zuvor 44 Demonstranten wegen "Aufruhrs" angeklagt worden waren. Aus der Menge flogen Eier auf die Station, die Polizei setzte Pfefferspray ein.

Die 44 Angeklagten sollen heute vor Gericht erscheinen. Sie waren am Sonntag nach Ausschreitungen bei einem ungenehmigten Protest festgenommen worden.

Proteste seit mehreren Wochen

In der Finanzmetropole gibt es seit Wochen immer wieder Protestmärsche mit Hunderttausenden Teilnehmern. Auslöser war ein umstrittener Gesetzentwurf zur Auslieferung mutmaßlicher Krimineller an China. Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam hat das Gesetz mittlerweile zwar für "tot" erklärt, allerdings ging sie nicht auf die Forderung der Demonstranten ein, den Gesetzentwurf formell zurückzuziehen. Die Proteste richten sich außerdem gegen die Polizei, der vorgeworfen wird, bei den Demonstrationen in diesem Sommer zu hart vorgegangen zu sein.

Die frühere britische Kronkolonie Hongkong wird seit der Rückgabe 1997 an China nach dem Grundsatz "ein Land, zwei Systeme" als eigenes Territorium autonom regiert. Anders als die Menschen in der Volksrepublik genießen die Hongkonger das Recht auf freie Meinungsäußerung sowie Presse- und Versammlungsfreiheit. Immer mehr Hongkonger befürchten aber, dass die Führung in Peking ihre Rechte beschneiden will.

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