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Hongkonger wollen streiken

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Protest gegen Regierung - Hongkonger wollen streiken

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Trotz deutlicher Warnungen Pekings verliert die Protestbewegung in Hongkong nicht an Schwung. Jetzt soll es nicht mehr nur bei Massenprotesten bleiben.

Am Samstag setzte die Polizei in Hongkong auch Tränengas ein.
Am Samstag setzte die Polizei in Hongkong auch Tränengas ein.
Quelle: Vincent Thian/AP/dpa

Zwei Monate nach Ausbruch der Anti-Regierungsproteste wollen Tausende Hongkonger an diesem Montag ihre Arbeit niederlegen. Der Streik soll die "starke Unzufriedenheit der Hongkonger Bürger mit der politischen Ungerechtigkeit ausdrücken", hieß es in einer Mitteilung eines Aktivisten-Bündnisses.

Am Samstag waren erneut Zehntausende zumeist schwarz gekleidete Demonstranten gegen die Regierung der chinesischen Sonderverwaltungszone auf die Straße gegangen. Auch heute sind Proteste geplant.

Tränengas und Festnahmen

Die Polizei setzte bei Ausschreitungen am Samstagabend Tränengas ein und räumte Straßen, auf denen Demonstranten zuvor Barrikaden errichtet hatten. Auch eine Polizeistation wurde von Protestierenden umstellt und mit Steinen und anderen Gegenständen beworfen. An mehreren Stellen wurde auf den Straßen Feuer gelegt. Am Hafen entfernten Protestler eine chinesische Flagge von einem Fahnenmast und warfen sie ins Wasser. Es gab mehr als 20 Festnahmen.

Seit Wochen demonstrieren Aktivisten für mehr demokratische Rechte in Hongkong. Auslöser war ein Gesetzentwurf zur Auslieferung mutmaßlicher Krimineller an China. Inzwischen richtet sich der Unmut der Menschen aber auch gegen die Polizeigewalt bei den Protesten.

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