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Proteste - Wieder Zusammenstöße in Hongkong

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Die chinesische Sonderverwaltungszone kommt nicht zur Ruhe. Die Protestbewegung widersetzt sich allen Demonstrationsverboten. Die Polizei reagiert mit Härte.

Demonstration in Hongkong.
Demonstration in Hongkong.
Quelle: Eric Tsang/HK01/AP/dpa

Auf den Straßen Hongkongs ist es erneut zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und Regierungsgegnern gekommen. Bereitschaftspolizisten feuerten Tränengas auf Demonstranten, die nach einem nicht genehmigten Protestmarsch in der Stadt Barrikaden errichtet hatten.

Es ist der zweite Tag in Folge mit gewaltsamen Auseinandersetzungen. Schon am Samstag waren nach Behördenangaben mehr als 20 Menschen bei Protesten verletzt und elf Demonstranten von der Polizei festgenommen worden.

"Nieder mit dem bösen Gesetz" und "Hongkong, gib Gas!", riefen Tausende auf ihrem Weg durch die Stadt. Die frühere britische Kronkolonie Hongkong wird seit der Rückgabe 1997 an China nach dem Grundsatz "ein Land, zwei Systeme" als eigenes Territorium autonom regiert. 

Die Proteste richten sich auch gegen die Polizei, der vorgeworfen wird, bei den Demonstrationen in diesem Sommer zu hart vorgegangen zu sein. Ein Ende der Proteste ist nicht absehbar. Auch für die nächsten Wochen sind Demonstrationen geplant. 

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