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Fiat Chrysler und PSA sprechen über eine Fusion

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Autobauer bestätigen Gespräche - Fiat Chrysler und PSA sprechen über eine Fusion

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Die Aktien schnellten schon nach oben, als die Fusionsgespräche noch ein Gerücht waren. Jetzt haben die Autobauer Fiat Chrysler und PSA Gespräche über eine mögliche Ehe bestätigt.

Die Aktien schnellten schon nach oben, als die Fusionsgespräche noch ein Gerücht waren. Jetzt haben die Autobauer Fiat Chrysler und PSA Gespräche über eine mögliche Ehe bestätigt.

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Der italienisch-amerikanische Automobilhersteller Fiat Chrysler (FCA) hat Gespräche mit dem französischem Opel-Mutterkonzern PSA über einen möglichen Zusammenschluss bestätigt. "Es gibt laufende Diskussionen, die darauf abzielen, eine der führenden Mobilitätsgruppen der Welt zu schaffen", schrieb FCA in einer kurzen Mitteilung am Mittwochmorgen. Gegenwärtig habe man nichts weiter hinzuzufügen, hieß es darin. Eine gleichlautende Mitteilung gab es von PSA.

Viele Traditionsmarken involviert

Fiat Chrysler wollte sich bereits im Frühjahr mit dem französischen Hersteller Renault verbinden und den weltweit drittgrößten Autohersteller formieren. Die Gespräche scheiterten jedoch. Das "Wall Street Journal" berichtete, Fiat Chrysler und der Opel-Mutterkonzern PSA wären an der Börse rund 50 Milliarden Dollar (45 Milliarden Euro) wert. PSA führt auch die Traditionsmarken Peugeot und Citroën. Fiat Chrysler hat die Marken Alfa Romeo, Chrysler, Dodge, Jeep, Lancia oder Maserati unter seinem Dach.

Der Automobilhersteller Fiat Chrysler spricht mit dem französischen Opel-Mutterkonzern PSA über eine Fusion. Besteht Aussicht auf Erfolg? Valerie Haller an der Börse mit einer Einschätzung.

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Eine mögliche Fusion zwischen beiden Konzernen bietet nach Ansicht des Auto-Experten Stefan Bratzel viele Chancen. Die Franzosen könnten so auf dem US-Markt Fuß fassen, sagte der Leiter des Center of Automotive Management in Bergisch Gladbach.

Die Arbeitsplätze in der Autoindustrie befinden sich im Umbruch. Stellen werden abgebaut, gleichzeitig wird Personal gesucht. Qualifizierung ist der Trend.

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Autoexperte: PSA-Chef packt notfalls Brechstange aus

Auch auf dem europäischen Markt würde der PSA-Marktanteil mit Fiat weiter wachsen, erklärte Bratzel. Ähnlich wie nach der Übernahme der früheren General-Motors-Tochter Opel wäre bei Fiat eine harte Sanierung zu erwarten. "PSA-Chef Carlos Tavares macht das, was notwendig ist. Er ist sich auch nicht zu fein, die Brechstange auszupacken", sagte Bratzel.

Dies sei allerdings nur möglich, wenn der Pariser Konzern die Führung im neuen Unternehmen übernehmen könnte. "Eine Fusion unter Gleichen würde nicht funktionieren", so der Wissenschaftler. Gemeinsame Plattformen, Werkschließungen oder das mögliche Ende von "Zombie-Marken" wie Lancia seien sonst nicht durchsetzbar.

Die Logik der weltweiten Automobilindustrie laufe auf immer größere Einheiten hinaus, um die anstehenden Investitionen in Elektromobilität, autonomes Fahren oder Konnektivität bewältigen zu können. An der Börse hatten Gerüchte bereits am Dienstagabend für kräftige Kursbewegung gesorgt. Die Aktien von FCA waren am Dienstag mit einem Plus von 7,5 Prozent aus dem US-Handel gegangen. PSA-Chef Carlos Tavares gilt in der Branche als ein harter Sanierer.

Opel von Franzosen auf Effizienz getrimmt

Vor gut zwei Jahren hatte PSA den deutschen Traditionshersteller Opel übernommen, der unter der Führung von General Motors (GM) lange rote Zahlen geschrieben hatte. Opel wird von den Franzosen auf Effizienz getrimmt und arbeitet wieder profitabel, beschäftigt aber deutlich weniger Mitarbeiter. So wurde das Entwicklungszentrum in Rüsselsheim teilweise an den Dienstleister Segula verkauft.

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