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Hurrikan in der Karibik - Puerto Rico bereitet sich auf "Maria" vor

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Mit 15 Kilometern pro Stunde bewegt sich "Maria" Richtung Nordwest. Der Hurrikan könnte Puerto Rico im Laufe des Tages erreichen. Der Gouverneur des US-Außengebiets warnt vor den Schäden. Auf der französischen Insel Guadeloupe ist bereits ein Mensch während des Sturms ums Leben gekommen.

Auf dem Weg Richtung Puerto Rico hat Hurrikan „Maria“ an Stärke gewonnen. Der Wirbelsturm bringt Windgeschwindigkeiten von bis zu 280 km/h mit sich. Die Regierung hat Notunterkünfte eingerichtet und die Menschen aufgefordert, sich in Sicherheit zu …

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Puerto Rico rüstet sich für den Hurrikan "Maria": Die Regierung richtete 500 Notunterkünfte auf der ganzen Insel ein. Gouverneur Ricardo Rosselló rief die Menschen in Risikogebieten auf, sich in Sicherheit zu bringen. Der Flughafen der Hauptstadt San Juan sollte geschlossen werden. Der Sturm könnte am frühen Mittwochmorgen (Ortszeit) über das US-Außengebiet hinwegziehen. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 260 Kilometern pro Stunde zog "Maria" auf Puerto Rico zu.

US-Präsident Donald Trump erklärte den Notstand. Damit hat das US-Außengebiet leichter Zugriff auf Bundesmittel für den Wiederaufbau. Gouverneur Rosselló sagte: "Wenn ihr in Überschwemmungsgebieten wohnt, verlasst sie. Wenn eure Häuser nicht standfest sind, geht in die Notunterkünfte. Häuser mit Dächern aus Zink oder Holz werden dem Wind nicht standhalten." Es wäre das erste Mal seit 85 Jahren, dass die Insel wieder direkt von einem so starken Hurrikan getroffen wird.

Meteorologen: Hurrikan "Maria" bleibt gefährlich

"Maria" bewegte sich mit einer Geschwindigkeit von 15 Kilometern pro Stunde Richtung West-Nordwest. Der Sturm werde in den nächsten Tagen ein extrem gefährlicher Hurrikan der Kategorie 5 oder 4 bleiben, prognostizierten die Meteorologen.  Ihnen zufolge ist es wahrscheinlich, dass "Maria" noch als Sturm der Kategorie fünf auf die Amerikanischen Jungferninseln treffen sollte.

Der Gouverneur von Saint Croix rief die Bewohner zur Vorsicht auf, während die Insel von heftigen Winden heimgesucht werden sollte. Menschen zu Hause forderte er auf, keine Schlafanzüge zu tragen, sondern sich mit Schuhen, Jacken und Helmen auszurüsten. Später erklärte er zudem, es sei besser, wenn die Menschen in der Nacht wach blieben.

Am Dienstag hatte der Sturm auf der Karibikinsel Dominica schwere Verwüstungen angerichtet und im französischen Überseegebiet Guadeloupe mindestens einen Menschen das Leben gekostet. Auf Dominica knickten Bäume um, Häuser wurden beschädigt und Straßen überflutet. "Wir haben alles verloren, was man mit Geld kaufen und ersetzen kann", schrieb Premierminister Roosevelt Skerrit auf Facebook und sprach von "großflächiger Zerstörung". Er fürchte, dass Menschen bei Erdrutschen ernsthaft verletzt oder getötet wurden.

Ein Toter auf der Insel Guadeloupe

Auf der Insel Guadeloupe wurde ein Mensch von einem Baum erschlagen, zwei Menschen wurden vermisst, wie französische Medien unter Berufung auf die örtliche Präfektur berichteten.

Erst kürzlich war Hurrikan "Irma" durch die Karibik gezogen und hatte unter anderem auf Barbuda sowie im US-Bundesstaat Florida erhebliche Verwüstungen angerichtet. Mehrere Menschen kamen ums Leben. In vielen Gebieten dauern die Aufräumarbeiten noch an, während sich die Menschen nun für den nächsten Sturm wappnen müssen.

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