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Anschlag auf Ex-Agent Skripal - Putin: Gesuchte Männer "natürlich Zivilisten"

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Russlands Behörden haben die von Großbritannien wegen des Giftanschlags auf Ex-Agent Skripal gesuchten Männer identifiziert. Es handele sich "natürlich um Zivilisten", sagt Putin.

Ermittlungen im Fall Skripal (Archiv).
Ermittlungen im Fall Skripal (Archiv).
Quelle: Andrew Matthews/PA Wire/dpa

"Wir wissen wer sie sind, wir haben sie gefunden", sagte Putin am Mittwoch bei einem Wirtschaftsforum in Wladiwostok. "Ich kann versichern, es gibt nichts außergewöhnliches und kriminelles (an ihnen)", sagte er der Agentur Tass zufolge. Es handle sich um Zivilisten, nicht um Militärangehörige.

Briten haben Namen genant

Die britische Staatsanwaltschaft hatte vergangene Woche zwei Russen als Tatverdächtige identifiziert und einen europäischen Haftbefehl beantragt. Die Behörde wirft Alexander Petrow und Ruslan Boschirow Mordversuch an Skripal und seiner Tochter Julia vor. Premierministerin Theresa May bezeichnete die beiden Männer als Mitarbeiter des russischen Militärgeheimdienstes GRU, die höchstwahrscheinlich im Auftrag der russischen Regierung handelten. Damals hatte es aus dem russischen Außenministerium noch geheißen, die beiden Verdächtigen seien unbekannt. Russland hat eine Verstrickung in den Fall stets bestritten.

Der ehemalige russische Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Julia waren im März in der südenglischen Stadt Salisbury durch das in der Sowjetunion entwickelte Nervengift Nowitschok schwer verletzt worden und nur knapp dem Tode entronnen.

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